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Regeln für den Feedback-Geber

Überblick

 
 
 
  Ein förderliches Feedback zu geben ist gar nicht so einfach wie es scheint. Man muss es regelrecht lernen, wenn man damit erfolgreich sein will.

Aus diesem Grund gibt es in der Literatur und im Internet eine Vielzahl von Regelkatalogen, mit denen beschrieben wird, wie sich ein Feedback-Geber verhalten soll. Diese Regelkataloge unterscheiden sich im Allgemeinen kaum hinsichtlich ihrer Intention und den Zielen. Sie verstehen das Geben von Feedback als ein Angebot an den Feedback-Nehmer und nicht als Plattform zur Artikulation von Kritik bzw. Kritikfähigkeit oder gar kritischer Kompetenz des Feedback-Gebers.
Zwar soll das Feedback die Bedürfnisse aller Beteiligten widerspiegeln und ausdrücken, doch steht der Feedback-Nehmer mit seinem Wunsch, mehr über sich zu erfahren, eindeutig im Mittelpunkt des Feedback-Prozesses.

Feedback-Regelkataloge sind der Regel dreigliedrig aufgebaut.

  • Ein allgemeiner Regelkatalog stellt die allgemeinen Prinzipien und Merkmale eines förderlichen Feedbacks heraus.

  • Ein Katalog von Regeln stellt die Prinzipien und Verhaltensanforderungen für den Feedback-Geber dar. (Katalog 1/)

  • Was vom Feedback-Nehmer in dieser Hinsicht erwartet wird, stellt ein Katalog von Regeln für den Feedback-Nehmer dar.

Diese Kataloge können je nach Verwendungszweck unterschiedlich lang sein. Ebenso können Sie inhaltlich den Erfordernissen konkreter Handlungs- oder Verhaltenssituationen angepasst werden (z. B. Feedback-Regeln für die Präsentation u. a.). Eine weitere Unterscheidung stellt häufig die grammatische Form und syntaktische Gestaltung der Regeln dar (z. B. Ich-Form, Aussage- oder Aufforderungssätze).

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 25.10.2016

 
      
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