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Faktenwissen nennt man die Kenntnis von
Sachverhalten
oder von Aussagen über einen Sachverhalt. (vgl.
Jarz
1997, S.72)
Dieses Wissen ist deklarativ und statisch.
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deklarativ, weil man damit (vermeintliche) Tatsachen
erklärt
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statisch, weil Faktenwissen zwar ergänzt oder erweitert
werden kann, aber selbst nicht der Quell neuen Wissens sein kann
Faktenwissen ist für
Ryle
1969 "knowing that", d.h. man weiß, dass etwas so
ist oder nicht. Dieses Wissen - so die übereinstimmende Meinung
moderner Kognitionspsychologen - existiert freilich nicht als einzelnes
isoliertes Faktum, sondern ist eingebunden in eine sich gegenseitig
bedingende, netzartige Struktur sich stützender Fakten. (vgl.
Jarz
1997, S.73) Typisches Faktenwissen ist z.B. Kenntnis bestimmter
Jahreszahlen in Geschichte, eines Molekülaufbaus in Chemie.
Faktenwissen wird durch Speicherung von sprachlichen (propositionalen)
Aussagen (digital) und nichtsprachlichen Aussagen
(Repräsentationen) durch die Sinne (analog) erworben. Beide Formen
von "Aussagen" können also zur Repräsentation von Faktenwissen
im Gehirn führen. (vgl.
Jarz
1997, S.72)
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