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Big Brother

Schlussgestaltung bei der Problemerörterung

Aus Schüleraufsätzen

 
 

Bei der schriftlichen Abfassung ihrer Problemerörterung zum Thema
» "Irgendetwas an Big Brother hat die Zeit im Nerv getroffen ..." (Roger Willemsen, in "Die Zeit", 2000) Wie erklärt sich das Phänomen Big Brother?«
haben Schülerinnen und Schüler einer 11. Klasse folgende Gestaltungen des Schlusses zu Papier gebracht.

Beispiel 1:
Meine persönliche Meinung ist dazu sehr neutral, da ich keine direkte Meinung dazu habe, ich sehe zwar durchaus manchmal beim Zappen in die Sendung, dennoch würde ich mich weder als Fan noch als begeisterter Zuschauer betrachten. Für mich ist es eine "Modeerscheinung", die auch wieder vorbeigeht. Ich bin mir sicher, dass die Stars von BB so schnell von der Bildfläche verschwinden wie sie sich auch dort hinkatapultiert haben. Mein Resümee ist also, dass es als Sendung ganz ok ist, aber auf keinen Fall weiter so einen Erfolg haben wird, da es den Zuschauern langweilig wird, immer das gleiche Haus zu sehen mit den sich immer ändernden Gesichtern, den gleichen Problemen und Herausforderungen. Denn Zuschauer oder Fans haben, denke ich, nicht Besseres zu tun als sich das anzuschauen.

Beispiel 2:
Ich denke, an den aufgeführten Argumenten kann man die positive Seite dieses Projekts sehen. Big Brother gibt den "Normalos" die Chance, jemand zu sein und etwas zu bewirken. Deswegen ist es vorteilhaft, dass Big Brother nicht verboten wurde.
Es war eine nützliche und interessante Erfahrung Big Brother mitzuverfolgen. Jedoch bin ich der Meinung, dass eine Staffel durchaus ausgereicht  hätte. Denn so langsam kann man Big Brother nicht mehr sehen. Die Zuschauer sind von dem System übersättigt, was man an den sinkenden Einschaltquoten deutlich sehen kann.

Beispiel 3:
Ich finde das Thema Big Brother ist sehr interessant. Man kann psychologische Studien über das Verhalten jedes Einzelnen machen.

 
   Arbeitsanregungen:
  1. Welche der vorstehenden Schlussgestaltungen sind Ihrer Ansicht nach gelungen, welche nicht?

  2. Erläutern Sie, welche Art der Schlussgestaltung jeweils realisiert wird.

  3. Inwieweit ist den einzelnen Beispielen ein Bezug auf vorher Ausgeführtes ersichtlich?

  4. Welche anderen Möglichkeiten gäbe es, den Schluss der Erörterung zu gestalten?

 

     
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