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Erweiterte Argumentation

Zur Sache: Kondome


 

Wie Kondome beim Geschlechtsverkehr erlebt werden, ist ganz verschieden. 
 

  1. Durch die Anwendung eines Kondoms lässt sich die "Last der Verhütung" partnerschaftlich verteilen.

  2. Die Benutzung des Kondoms, z.B. das "Rausziehen danach", wird oft störend als "Unterbrechung des Liebesspiels" erlebt.

  3. Ein Kondom hat  praktisch keine Nebenwirkungen.

  4. Die Benutzung des Kondoms, z.B. das "Rausziehen danach", wird oft störend als "Unterbrechung des Liebesspiels" erlebt.

  5. Kondome sind leicht erhältlich.

  6. Die Handhabung von Kondomen ist sehr einfach.

  7. Bei hartnäckigem Ausfluss aus der Scheide reicht nicht selten schon die Kondombenutzung, um das normale, leicht säuerliche Scheidenmilieu wieder herzustellen.

  8. Mit etwas Übung und Erfahrung kann das Überziehen eines Kondoms ganz locker vonstatten gehen.

  9. Das Kondom ist die einzige Möglichkeit des Mannes, sich bei der Verhütung aktiv zu beteiligen.

  10. Das Präservativ schützt weitgehend vor Übertragung von Entzündungen und Geschlechtskrankheiten, z.B. Herpes-Viren, Chlamydien.

  11. Kondome können leicht mit anderen Verhütungsmethoden abgewechselt werden (z.B. Diaphragma, natürliche Methoden, NFP).

  12. Kondome schützen vor der Ansteckung durch HIV und damit vor Aids. 

  13. Wenn etwas "schief gegangen ist" (Einrisse im Kondom oder Abrutschen), genügt meist ein Blick aufs Reservoir, um festzustellen, ob die Samenflüssigkeit wirklich aufgefangen worden ist. In einem solchen Fall kann die "Pille danach" angewendet werden, um eine unerwünschte Schwangerschaft zu vermeiden.

  14. Kondome können u. U. einen unerwünschten frühzeitigen Samenerguss hinauszögern.

  15. Die Benutzung eines Kondoms ist völlig unschädlich.

  16. Nur ganz selten führt die Beschichtung des Gummis zu Reizungen an der Eichel oder in der Scheide. Echte Latex-Allergien sind noch seltener.

  17. Größere Packungen in Apotheke oder Kaufhaus sind erheblich billiger als der "Automaten-Dreier".

  18. ...

   

 
    
   Arbeitsanregungen:
  1. Ordnen Sie die Aussagen nach Vor- und Nachteilen von Kondomen.

  2. Suchen Sie geeignete Oberbegriffe für die einzelnen Aspekte und stellen Sie Ihr Ergebnis in Form eines Mind-Maps dar.
    Versuchen Sie dabei die oben stehenden Ausführungen auf einen oder bestenfalls zwei Begriffe zu bringen und nutzen Sie auch graphische Symbole.

  3. Verfassen Sie zu zwei verschiedenen Aspekten eine erweiterte Argumentation.

  4. Verfassen Sie eine Einleitung zu einem Problemerörterungsaufsatz zum Thema Pro und Contra Kondome.
     

 
        
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