Motivationsschreiben

Überblick


Insbesondere das bei Bewerbungen aller Art immer wieder verlangte Motivationsschreiben werden heute in zahlreichen Bewerbungsverfahren bei der Arbeitsplatz- bzw. Stellenbewerbung, in den Zulassungsverfahren an Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen verlangt. Selbst in öffentlichen weiterführenden Schulen, die nur eine begrenzte Anzahl von SchülerInnen aufnehmen können, zieht man mittlerweile allerorten Motivationsschreiben heran, um ein über die Noten hinausgehendes, meist ergänzendes Kriterium zur Bewerberauswahl zu haben. Und selbst wenn die allgemeine Zulassung zu einer Bildungseinrichtung geschafft ist, ist man u. U. vor weiteren Motivationsschreiben nicht freit, wenn es z. B. darum geht, ein bestimmtes Seminar besuchen zu wollen.
Um so verwunderlicher also, dass die Schulen, vornehmlich der Deutschunterricht, dieser Schreibform noch kaum angenommen hat. Das Motivationsschreiben muss sich als schulische Schreibform offenbar erst etablieren.
Im anglo-amerikanischen Raum ist dies längt gegeben. Als Personal Essay, Admission(s) Essay o. a. in anderen Bezeichnungen haben solche Schreibformen, die unserem Verständnis von Motivationsschreiben sehr ähnlich sind, dort ihren festen Platz im Unterricht, in Aufsatzlehre und Schreibdidaktik eingenommen.

(vgl. http://essayinfo.com/essays/admission_essay.php)

»http://gradschool.about.com/lr/admissions_essay/97603/1/

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 29.09.2013
 

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