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Statistische Daten zum Straßenverkehr

Unfälle im deutschen Straßenverkehr 1970 - 2009

BAST-Statistik, Oktober 2010

 
 
  Das »Statistische Bundesamt und die »Bundesanstalt für Straßenwesen (BAST) erfassen fortlaufend Daten zur Unfallentwicklung auf deutschen Straßen und werten diese aus, um daraus z. B.  Rückschlüsse zur Verkehrssicherheit ziehen zu können.

In der vorstehenden Statistik, die leicht gekürzt ist, hat die BAST in einem Kurzüberblick die wesentlichen Daten zur Unfallentwicklung in Deutschland zusammengestellt. Dabei ist zu beachten, dass alle Daten bis 1990 sich auf die alten Bundesländer beziehen.
 

 
   
   Arbeitsanregungen:
 

   Analysieren Sie die Statistik.

  1. Arbeiten Sie heraus, wie sich die Gesamtzahl der Unfälle mit Personenschäden im dargestellten Zeitraum entwickelt hat. Visualisieren Sie diese Entwicklung in Form eines Liniendiagramms.

  2. Wie interpretieren Sie die Entwicklung der Unfallrate bei diesen Unfällen in diesem Zeitraum?

  3. Arbeiten Sie heraus, wie sich die Gesamtzahl der bei Straßenverkehrsunfällen Getöteten in diesem Zeitraum entwickelt hat. Visualisieren Sie die Entwicklung in Form eines Säulendiagramms, das auch die unterschiedliche Situation inner- und außerorts umfasst.

  4. Beurteilen Sie die verwendeten Diagrammtypen für den jeweiligen Sachverhalt,

  5. Wie erklären Sie sich die Entwicklung bei den den dargestellten Unfällen?

  6. Überlegen Sie, ob und inwieweit die folgenden Behauptungen mit den Ergebnissen der Unfallstatistik in Einklang gebracht werden können:

    • Trotz aller positiver Aspekte zeigt sich wieder einmal mehr: Noch immer fahren viele Deutsche einfach zu schnell.

    • Man braucht sich nur anzusehen, wie viele ältere Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen sind, um zu begründen, weshalb Personen ab 65 eigentlich jährlich eine Art Führerscheinprüfung machen sollten.

    • Die heutige Jugend kann, das zeigt der Rückgang der im Jugendalter umgekommenen Jugendlichen, die Risiken des Straßenverkehrs offenbar weitaus besser einschätzen.

    • Fußgängerwege lohnen sich, das zeigt die Unfallstatistik besonders eindrücklich.

    • Spätestens jetzt sollte die Politik handeln: Die Zahlen der getöteten Fahrradfahrer ist deutlich gesunken. Warum also jetzt nicht noch mit einer Helmpflicht den Sack ganz zumachen?

    • Die Erhöhung der Verkehrsdichte hat offenbar ein unfreiwilliges Tempolimit durchgesetzt. Wie anders erklärt sich, dass die Anzahl der auf den Autobahnen (BAB) umgekommenen Verkehrsteilnehmer trotz einem höheren Verkehrsaufkommen und dem modernen PS-Wahn abgenommen hat?
       

 
                 
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