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Die Anzahl der Stationen in einem Lernzirkel hängt grundsätzlich von der inhaltlichen Komplexität des Themas und seiner didaktisch motivierten Aufteilung ab. Sie muss aber auch im Zusammenhang mit der Klassengröße und dem individuellen Leistungsstand und dem Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler betrachtet werden. Daher muss es auch mindestens so viele Stationen geben, dass alle Schülerinnen und Schüler zu gleicher Zeit an den unterschiedlichen Stationen arbeiten können. Grundsätzlich kann man die folgenden Stationen unterscheiden: Insbesondere bei offenen Lernzirkeln
empfiehlt es sich, eine größere Zahl von Stationen zu konzipieren als
im vorhandenen Zeitfenster bearbeitet werden kann, um den Schülerinnen und
Schülern eine größere Auswahl anzubieten.
Mit einem solchen "Laufzettel" wird die Selbstkontrolle der Schülerinnen und Schüler gefördert.
Der vorstehende Laufzettel, in einfacher Form mit jedem Textverarbeitungsprogramm zu erstellen, stellt einen Lernzirkel zur Arbeit mit einem Drama dar. Für bestimmte Stationen ist dabei vorgesehen, dass die Schülerinnen und Schüler die Sozialform frei wählen können, bei anderen ist sie, von der Art der Aufgabe her bestimmt, schon festgelegt. Die Stationen müssen mit allem ausgestattet sein, was ein Schüler bzw. eine Schülergruppe benötigt, um die angebotene Lernaufgabe bewältigen zu können. Dabei ist besonders darauf zu achten, dass die Materialien in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Hinführung zum Thema und Einführung in die Stationenarbeit Bevor die Schülerinnen und Schüler mit ihrer eigenständigen Arbeit
beginnen können, müssen sie von der Lehrperson zum Thema des Lernzirkels
hingeführt werden, um die Einstiegsmotivation in das Stationenlernen zu
erhöhen. Zugleich müssen sie, am besten in Form eines
Rundgangs an den
Lernstationen entlang, auf Besonderheiten der Lernstationen
hingewiesen werden. Wird den Schülerinnen und Schülern die Wahl der Sozialform überlassen, in der sie die Arbeiten erledigen wollen, und sie entscheiden sich für Kleingruppenarbeit, empfiehlt sich die Dreier-Gruppe (→ABC-Gruppen), die sich im Allgemeinen als effizienteste Gruppengröße herauskristallisiert hat. (→Gruppenpädagogik) Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 26.02.2013 |
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