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Lernen, wie man's macht: Privater Geschäftsbrief

Parkplatznot an der Schule

C-6-1




Situation
:


Sie sind Schüler/in einer Berufsschule, deren Einzugsbereich bis zu 50 km in die Umgebung reicht. Weil die Schule in der Stadt für die Schüler ungünstig liegt und zudem schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden kann, kommen viele Schülerinnen und Schüler mit einem Auto, allein oder als Mitfahrgemeinschaft, zur Schule. Bisher konnten die Schülerinnen und Schüler Ihre Autos auf einem von ihnen gemeinsam mit den Lehrkräften der Schule genutzten Parkplatz während der Schulzeit abstellen. Dabei kam es immer wieder zu Engpässen und deshalb zu Auseinandersetzungen zwischen Lehrkräften und Schülern. Dies soll sich in absehbarer Zeit ändern. Die Stadtverwaltung will den Parkplatz bewirtschaften und künftig allein den Lehrkräften überlassen, die dafür eine Jahresgebühr bezahlen sollen. Ein gesonderter Parkraum für die Schülerinnen und Schüler ist dabei nicht mehr vorgesehen. In der näheren Umgebung der Schule sind aber nur Anwohnerparkplätze ausgewiesen und wo nicht, werden Parkgebühren für einen Vormittag von bis zu 6 Euro erhoben. Die einzige Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler, künftig preisgünstig zu parken, ist ca. 12 Minuten Fußweg entfernt. In der SMV der Schule haben die Schülervertreter das Problem diskutiert und Sie als Schülervertreter beauftragt, mit der Stadtverwaltung in Kontakt zu treten und auf eine auch für die Schülerinnen und Schüler verträgliche Lösung hinzuwirken. Dabei sollen Sie auch Lösungsvorschläge der Schülerinnen und Schüler einbringen.

 

   
   Arbeitsanregungen zur Gestaltung eines privaten Geschäftsbriefs

In der vorstehenden Situationsbeschreibung für einen privaten Geschäftsbrief steht der Satz:
"Dabei kam es immer wieder zu Engpässen und deshalb zu Auseinandersetzungen zwischen Lehrkräften und Schülern."

 

Die Arbeitsanweisung für die Erstellung des Geschäftsbriefes lautet dazu:
 

»Verfassen Sie ein Schreiben an die Stadtverwaltung, in dem Sie versuchen, die Stadtverwaltung umzustimmen. Gehen Sie dabei auf die bisherige Nutzung des Parkplatzes und die damit verbundenen Probleme ein. Zeigen Sie auf, warum Sie mit den geplanten Maßnahmen nicht einverstanden sind und machen Sie die Dringlichkeit auch einer schülerfreundlichen Lösung des Problems deutlich.«

  1. Überlegen Sie, was unter "Engpässen" zu verstehen ist und machen Sie sich Gedanken darüber, wie die Auseinandersetzungen zwischen Lehrkräften und Schülern, von denen die Rede ist, verlaufen sein könnten.

  2. Verfassen Sie im Anschluss daran eine kurze Beschreibung von drei verschiedenen Vorfällen dieser Art.

  3. Überarbeiten Sie im Anschluss daran diese Beschreibung so, wie sie in Ihrem privaten Geschäftsbrief, bei dem Sie darauf eingehen sollen, angeführt werden könnten. Behalten Sie dabei Ihr Ziel, die Stadtverwaltung für Ihr Anliegen zu gewinnen, in Sprache und Stil im Auge.

Argumentationsübung:

Basisargumente erkennen und formulieren: Parkplatznot an der Schule
 

 
     
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