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Fragen und Antworten

Privat und doch geschäftlich?



  Das klingt doch ziemlich widersprüchlich. Wie kann ein Brief denn zugleich privat und doch geschäftlich sein?
Nun, dazu muss man zunächst einmal wissen, dass man Briefe ganz allgemein in offizielle und private Briefe unterscheiden kann.
  • Offizielle Briefe sind schriftliche Mitteilungen in Briefform, die einen geschäftlichen oder eben offiziellen Charakter haben.
  • Private Briefe sind dagegen Mitteilungen, die man als Privatperson an eine andere oder an eine Gruppe von Privatpersonen sendet, um den privaten Kontakt miteinander zu pflegen.

Ein privater Geschäftsbrief ist also irgendwie das eine, wie auch das andere. Er ist ein offizieller Brief und dient damit geschäftlichen Zwecken. Geschäftlich bedeutet dabei nicht, dass es hier stets um Geld geht.
Geschäfte sind einfach Angelegenheiten zwischen einer oder mehrerer Privatpersonen mit ebensolchen anderen oder zwischen einer oder mehreren Privatpersonen mit einem Unternehmen, einer Einrichtung, Institution oder dem Staat, die miteinander geregelt werden sollen.
Schreiben Unternehmen, Einrichtungen usw. an eine Einzelperson handelt es sich um einen offiziellen Geschäftsbrief, der meistens einen bestimmten Briefkopf hat und auch sonst mit zusätzlichen Merkmalen des "Geschäftsverkehrs" aufwartet (z. B. Info-Feld).
Antwortet man als Privatmann oder Privatfrau darauf, tut man dies in in Form eines privaten Geschäftsbriefes.
Nimmt man mit einem anderen Privatperson Kontakt in "geschäftlichen" Dingen auf, will man mit seinem Schreiben eine hohe Verbindlichkeit ausdrücken und auch ggf. rechtswirksame Handlungen dokumentieren will. In solchen Fällen schreiben sich auch Privatleute im Allgemeinen in der Form eines privaten Geschäftsbriefes.
Wer also beispielweise einem Nachbarn, der ständig nachts ab 24 Uhr die Musik aufdreht, ins Gewissen reden und ggf. bei einer doch einmal erstatteten Anzeige wegen Ruhestörung nachweisen will, dass er eine gütliche Regelung vorgeschlagen hat, schreibt dann am besten auch einen privaten Geschäftsbrief, statt nur einen Zettel unter der Türe hindurchzuschieben.

Mehr darüber unter: →Wissen, worum es geht

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Gert Egle. zuletzt bearbeitet am: 29.09.2013

 
     
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