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»Bewahrpädagogik
Bezeichnung für pädagogische Ansätze in verschiedenen pädagogischen
Handlungsfeldern, die darauf abzielen, Kinder und Heranwachsende vor als
schädlich angesehen Einflüssen zu schützen; Grundannahme: Kinder und
Heranwachsende sind mangels hinreichender kognitiver, affektiver,
moralischer und sozialer Entwicklung "schädlichen" Einflüssen
(insbesondere durch die Medien) hilflos ausgeliefert - vgl. Pädagogik,
Medienerziehung,
Medienpädagogik
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Bildungsstandards
1) Lt. Beschluss der »Kultusministerkonferenz
vom 2.12.2003 a) greifen Bildungsstandards "allgemeine
Bildungsziele auf und benennen Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler bis
zu einer bestimmten Jahrgangsstufe an zentralen Inhalten erworben haben
sollen. Sie konzentrieren sich auf Kernbereiche eines Faches."; b)
ferner formulieren sie " fachliche und fachübergreifende
Basisqualifikationen, die für die weitere schulische und berufliche
Ausbildung von Bedeutung sind und die anschlussfähiges Lernen ermöglichen.
c) gelten schulartübergreifend und sind auf den jeweils zu erlangenden
Schul- bzw. Bildungsabschluss bezogen. d) sie "stehen im Einklang mit
dem Auftrag der schulischen Bildung. Sie zielt auf
Persönlichkeitsentwicklung und Weltorientierung, die sich aus der Begegnung
mit zentralen Gegenständen unserer Kultur ergeben." 2) In einzelnen
Bundesländern Deutschlands, wie z. B. in Baden-Württemberg, werden die
Bildungsstandards nicht abschlussbezogen und schulartübergreifend für
einzelne Fächer gefasst, sondern im Zwei- bzw. Dreijahresrhythmus für jedes
Fach und jeden Fächerverbund sowie für jede Schulart je ein Bildungsstandard
formuliert; 3) nach
Ziener
(2003, S.38) "beschreiben (Bildungsstandards) den von der
Bildungseinrichtung zu garantierenden bzw. garantiert anzustrebenden Ertrag
von Bildungsgängen [...] in einer Aufzählung von Befähigungen, also von
Kompetenzen, mit denen Schülerinnen und Schüler bis zum Ende eines
Bildungsganges auszustatten sind." 4)
Fend (2008, S.71), spricht nach dem Vergleich von vier Lehrplänen, von denen
zwei beanspruchen Bildungsstandards, die beiden anderen
Lernzielorientierungen zu folgen, von einem enttäuschenden Ergebnis: Die formulierten Bildungsstandards
"scheinen nichts anderes zu sein als geringfügige Modifikationen von alten Lernzielkatalogen".
Er sieht in der
Entwicklung von Theorien der
Kompetenzstufen.die eigentliche Chance zur "produktive(n)
Weiterentwicklung von Lernzielformulierungen". Auf diese Weise konzeptionell
begründet könnten sie die "zu erreichenden Ziele in ein theoretisches
Konzept der Kompetenz einbinden, das diesen Zielen zugrunde liegt. Dazu
gehört eine genaue Analyse der Kernideen eines Faches und der Überführung
dieser Ideen in ein verzweigtes aber konsistentes System von
Teilkompetenzen." Damit das "Zauberwort" Bildungsstandards, die Hoffnungen
erfüllen könne, die damit verbunden würden, müssten die jeweiligen
fachlichen Strukturen "auf ihren inneren Aufbau hin untersucht und in
sukzessive Schwierigkeitsgrade transformiert. 5) In Deutschland
entwickelt das Institut zur »Qualitätsentwicklung
im Bildungswesen (IQB) empirisch validierte
Kompetenzstufenmodelle für die verschiedenen Bildungsabschlüsse in
unterschiedlichen Fächern zu den Bildungsstandards -
vgl. Kompetenzstandards,
Kompetenzstufen,
⁞Kompetenzstufen (Leseverstehen),
⁞Kompetenzstufen (Leseverstehen, PISA), |
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Bildungsstandards (KMK)
auch: KMK-Bildungsstandards;
Bildungsstandards die von der »Kultusministerkonferenz
vom 2.12.2003 festgelegt worden sind - vgl.
Inhaltsstandards,
Ergebnisstandards, |
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»Boccaccio, Giovanni
1313-1375; ital. Schriftsteller, siedelt 1327 nach seiner Jugend von
Florenz nach Neapel, beginnt dort zunächst eine Banklehre, studiert dann
kurz Theologie und widmet sich dann ganz der Literatur; über seinen Vater
Boccaacino de Chellino, einem Mitarbeiter des Bankhauses Bardi in Florenz,
erhält B. Zugang zum königlichen Hof; 1340/41 Rückkehr ins väterliche
Haus nach Florenz, mehrere diplomatische Missionen; Begegnung mit Petrarca
1350 führt zu einer stärker humanistisch geprägten Ausrichtung seiner
Werke; in seinem Hauptwerk
»Il Decamerone, (Erstdruck 1470, dt. 1471,
1843) das zu den bekanntesten Novellensammlungen der Weltliteratur zählt,
zehn junge Leute, die während der Großen Pest von 1348 Zuflucht auf
einem Landgut bei Florenz gefunden haben, zehn Tage lang je zehn
Geschichten erzählen;
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»Boileau-Despréaux, Nicolas
1636-1711, französischer Schriftsteller und Kritiker; Schöpfer
einer eigenen Poetik (Dichtungstheorie) |
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»Bool'sche Algebra
auch: Bool'sche Operatoren (derzeit nur Platzhalter!) |
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