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Kommunistische Partei Deutschlands (KPD)

Parteipolitik 1918 - 1933

 
 
Wichtige Ereignisse in der Politik der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) in der Weimarer Republik gibt die nachfolgende Zeittafel wieder:
 
1919
  • Januaraufstand in Berlin, wird niedergeschlagen
1920 
  • Unterstützung des Generalstreikes gegen den Kapp-Putsch
1923
  • Beteiligung an Arbeiterregierungen in Sachsen und Thüringen (gemeinsam mit linksgerichteter SPD), Einmarsch der Reichswehr auf Befehl des Reichspräsidenten Ebert führt zur Absetzung der Regierungen

  • Beteiligung am Generalstreik gegen die Cuno-Regierung

  • Herbst: Hamburger Aufstand unter Führung Ernst Thälmanns wird niedergeschlagen

  • zeitweiliges Verbot der Partei

1925
  • Thälmann kandidiert bei den Reichspräsidentenwahlen; KPD hält auch im zweiten Wahlgang (6,4%) an ihrer Kandidatur fest, dadurch: Wahl Hindenburgs als Kandidat der Rechten
1926 
  • Dem von der KPD initiierten Volksbegehren zur Fürstenenteignung schließt sich die SPD an (14,5 Mio. Ja-Stimmen)

  • Beteiligung am Hamburger Hafenarbeiterstreik

1928
  • Auslösung eines Volksbegehrens gegen den Panzerkreuzerbau der Regierung Hermann-Müller (SPD)

  • Beteiligung am Metallarbeiterstreik im Ruhrgebiet

1929 
  • "Blutmai": nach einer illegalen Großdemonstration von über 100 000 Teilnehmern in Berlin dreitägige Straßenkämpfe im Berliner Arbeiterviertel Wedding mit der Polizei (31 Tote)

  • Trotz klarer Gegnerschaft zur NSDAP Beteiligung an dem von den Nationalsozialisten initiierten Volksentscheids gegen den "Young-Plan" zur Regelung der Reparationszahlungen; schlägt fehl (nur 5,8 Mio. Ja-Stimmen, statt der nötigen 21 Mio.)

1930
1932
  • Thälmann kandidiert erneut zu den Reichspräsidentenwahlen (10,2% im 2. Wahlgang), Hindenburg wird als kleineres Übel gegenüber Hitler wiedergewählt

  • Beteiligung am Berliner Verkehrsarbeiterstreik (z. T. gemeinsame Streikposten mit NSDAP!)

1933 
  • Aufruf zum Generalstreik nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler, nach dem RT-Brand de facto verboten und Funktionäre in KZs interniert.

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 29.09.2013
 

     
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