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Versailler Vertrag

Der Abschluss des Vertrages

Juni/Juli 1919

 
 
 

Die Weimarer Nationalversammlung diskutierte in heftigen und sehr emotional geführten Debatten über die Annahme oder Ablehnung des Versailler Vertrags. Am Ende verlief die Annahme und Ratifizierung des Vertrages wie folgt ab:
 

22.06.1919 Die Regierung wird von der Nationalversammlung ermächtigt, den Versailler Vertrag zu unterzeichnen. Zugleich hieß sie die Absicht der Regierung für gut,
  • die Auslieferung des Kaisers und so genannter Kriegsverbrecher zu verweigern (Art. 227 – 230 des Versailler Vertrags)

  • die alleinige Kriegsschuld Deutschlands zurückzuweisen (Artikel 231)

Das Abstimmungsergebnis in der Nationalversammlung:

  • 238  Ja-Stimmen

  • 138  Nein-Stimmen

  • 6     Enthaltungen

  • 42   Abgeordnete nahmen an der Abstimmung nicht teil.

23.06.1919 Die Alliierten weisen die deutschen Vorbehalte einhellig zurück. – Daraufhin stimmte die Nationalversammlung der vorbehaltlosen Unterzeichnung des Vertrages zu.
28.06.1919 Unterzeichung des Vertrages in Versailles
16.07.1919 Ratifizierung des Vertrages durch die Nationalversammlung mit 208 zu 115 Stimmen.

 

 
 
   Arbeitsanregungen:
  1. Verfassen Sie einen Pressekommentar, indem Sie sich über das Zustandekommen und die möglichen Wirkungen des Versailler Vertrags äußern.

  2. Welche Gründe haben die Nationalversammlung bewogen, nach der Ablehnung der deutschen Vorbehalte sogleich einzulenken?
     

 
     
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