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Frank Spehring: Gnade bringt keine Punkte

Überblicksinformation

Schülerbeispiele mit Mängeln


  Die nachfolgenden Beispiele der Überblicksinformation zu dem KommentarGnade bringt keine Punkte“ weisen einige Mängel auf.

Beispiel 1:
In dem Artikel "Gnade bringt keine Punkte", der am 24.5.04 im Nordwest-Anzeiger erschienen ist, geht es um die Problematik der Ego-Shooter-Spiele im Bezug auf den Amoklauf von Erfurt!. Zudem geht es darum, dass man die Medienvorlieben junger Leute nicht zum Sündenbock für gesellschaftliche Fehlentwicklungen machen kann. Der Artikel wurde von Frank Spehring geschrieben, welcher 1964 geboren ist. Er hatte sich früher selbst mit der Überprüfung von Computerspielen beschäftigt.

Beispiel 2:
In dem Kommentar "Gnade bringt keine Punkte von Frank Spehring, geb. 1964 geht es um gefährliche Videospiele und deren Auswirkungen. Der Autor macht klar, dass wir diese Spiele spielen, ohne zu wissen, was es für gefährliche Auswirkungen dieser Spiele geben kann. Der Autor macht auch klar, dass diese Spiele nichts Gutes für die Zukunft sind. Das beste Beispiel für Folgen/Auswirkungen des Spiels beschreibt der Autor im ersten Sinnabschnitt.
Im ersten Sinnabschnitt sagt der Autor, dass ...

Beispiel 3:
In dem Zeitungsartikel "Gnade bringt keine Punkte", der am 20.5.04 in "Nordwest-Anzeiger" erschienen ist, untersucht der Verfasser Frank Spehring die Frage, welche Auswirkungen die so genannten Ego-Shooter-Spiele auf den einzelnen Menschen bzw. auf die jeweilige Psyche des Menschen haben kann.
Aufgrund des Beispiels vom Amoklauf des Erfurter Schülers Robert Steinhäuser, der am 24.02.2002 am Gutenberg-Gymnasium gnadenlos 12 Lehrerinnen und Lehrer, die Schulsekretärin, einen Polizisten und 2 ehemalige Mitschüler umgebracht hat, anschließend Selbstmord begangen hat, kommt Frank Spehring zu dem Schluss, dass diese Ego-Shooter-Spiele für den einzelnen Spieler zum individuellen Sündenbock bzw. Lückenbüßer wird und dass diese Spiele einen Spiegel der Gesellschaft darstellt und dessen Veränderung zu Lasten des gesellschaftlichen und allgemeinen Menschenbildes geht.
Mit seinem Artikel wendet sich der Verfasser an die Leser der Zeitung, insbesondere auch an die Eltern der Jugendlichen und damit an die interessierte Öffentlichkeit. Er greift damit in eine sporadisch immer wieder aufkeimende öffentliche Diskussion über Auswirkungen der Ego-Shooter-Spiele und die Notwendigkeit einer öffentlichen Diskussion über das Thema Gewalt und Medien.

Beispiel 4:
Der Artikel "Gnade bringt keine Punkte", der am 20.4.04 im "Nordwest-Anzeiger" erschienen ist,  wurde von Frank Spehring verfasst. Der Autor (geb. 1964) ist Leiter der Aktion Schutz gegen Gewalt in Medien in Bayern. Davor war er mehrere Jahre Mitarbeiter bei der Bundesprüfstelle, die Computerspiele auf ihre jugendgefährdenden Inhalte überprüft und Altersfreigaben festsetzt. Er ist freier Mitarbeiter bei Rundfunk und Fernsehen und hat insbesondere mit der Reportage "Counterstrike und das Massaker von Erfurt" im Jahr 2002 auf sich aufmerksam gemacht. In dem Artikel macht der Autor Frank Spehring auf die vielen Gewaltspiele, die es heute gibt, aufmerksam und was diese für schwerwiegende Auswirkungen haben können. Und dass diese zum Sündenbock für die Fehlentwicklung junger Menschen gemacht werden.

Beispiel 5:
In dem Text "Gnade bringt keine Punkte" von Frank Spehring, der am 20.04.04 im Nordwest-Anzeiger erschienen ist, erklärt der ehemalige Mitarbeiter der Bundesprüfstelle für Computerspiele, welche Auswirkungen so ein brutales Ego-Shooter-Spiel auf den Menschen hat, der es spielt, und wie derjenige es in die Außenwelt überträgt.

Beispiel 6:
"Gnade bringt keine Punkte" heißt der von Frank Spehring verfasste, im Nordwest-Anzeiger vom 20.04.04 veröffentlichte Kommentar über Ego-Shooter-Computerspiele. Der Autor ist mit dem Thema vertraut, da er u. a. mehrere Jahre lang bei der Bundesprüfstelle Computerspiele auf jugendgefährdende Inhalte überprüft und Altersfreigaben festgesetzt hat.

Beispiel 7:
In dem Kommentar "Gnade bringt keine Punkte", der am 20.04.04 an die Leser des Nordwest-Anzeigers und die interessierte Öffentlichkeit gerichtet war, zeigt der Leiter der Aktion Jugendschutz und Verantwortliche für die Reportage "Counterstrike und das Massaker von Erfurt" (2002), Frank Spehring (1964) auf, in welcher Weise Ego-Shooter unter Verdacht stehen, da sie die Spieler in ein schwieriges gesellschaftliches und politisches Fahrwasser kommen lassen.

 

 
     
    
   Arbeitsanregungen:
  1. Untersuchen Sie die obigen Beispiele aus Schüleraufsätzen und arbeiten Sie Fehler und Mängel heraus.

  2. Überlegen Sie, worauf der jeweilige Fehler bzw. Mangel beruht und machen Sie im Anschluss daran Vorschläge, wie solche Fehler bei der Gestaltung der Überblicksinformation einer strukturierten Textwiedergabe vermieden werden können.
     

 
     
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