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Beispielthema
Immer mehr Frauen und Männer lassen sich auf dem Operationstisch verschönern, darunter auch zahlreiche junge Leute.
Welche Gründe gibt es für diese Entwicklung?
Wie stehen Sie dazu?

Einleitungen zum Thema

  1. Aus Jugendschutzgründen sind Unterhaltungssendungen im Fernsehen, in denen Schönheitsoperationen regelrecht angeregt oder solche begleitet werden, weitgehend verschwunden, seitdem sie nicht mehr vor 23 Uhr gezeigt werden dürfen. Allerdings ist das Thema damit nicht vom Tisch. In den unterschiedlichsten und allseits beliebten Vorher-Nachher-Shows wird heute nämlich einem Millionenpublikum präsentiert, dass man, um glücklich und erfolgreich zu sein, einen perfekten und möglichst makellosen Körper braucht. So braucht "Germany's next Topmodel" auch keine Kandidatinnen, die nicht gertenschlank daherflanieren können. So wundert es nicht, dass Schönheitsoperationen heute vor allem für Frauen, aber inzwischen auch für Männer, ein Mittel geworden sind, der Natur und damit ihrem vermeintlichen Glück auf die Sprünge zu helfen. Mit zunehmender Tendenz. Es lohnt sich daher, einen genaueren Blick auf die individuellen und gesellschaftlichen Ursachen zu werfen, um diesen Trend zu verstehen. Zugleich muss er aber auch kritisch hinterfragt werden.

  2. Ohne Widerspruch kann man behaupten, dass die optische Schönheit in unserer Gesellschaft einen zu hohen Stellenwert hat. Dieses oberflächliche Denken ist leicht belegbar durch die steigende Anzahl der Schönheitsoperationen. In Ländern wie Amerika ist eine Fettabsaugung oder eine Brustvergrößerung völlig normal. Und die Patienten, vor allem Patientinnen werden immer jünger, was kann jedoch der Anlass für immer jüngere Menschen sein, sich freiwillig unters Messer zu legen?

  3. Ob Promis wie Gwen Stefani, Courteney Cox, Uma Thurman, Cher, Mickey Rourkey oder Michael Jackson oder "normale Bürger, viele Menschen verfallen dem Trend des Schönheitswahns. Aus welchen Gründen legen sich immer mehr Menschen unters Messer?

  4. Schon zu allen Zeiten, in allen Kulturen haben Menschen mit allerlei Hilfsmitteln versucht, einem bestimmten Schönheitsideal zu entsprechen. Sogar manche Naturvölker haben nichts unversucht gelassen, um ihre Ohren und Hälse länger, die Lippen größer und ihre Haut dekorativer zu gestalten. Und in den "zivilisierten" Staaten hat man Frauen so lange in Mieder eingeschnürt, bis sie eine "Wespentaille" hatten oder die Füße so eingeschnürt, dass sie in die "Schühchen" passten, mit denen z. B. japanische Frauen angeblich so wunderbar herumtrippeln konnten. Von den High Heels unserer Zeit einmal ganz abgesehen. Und die Männer: Da wird schon bei den Naturvölkern mit Penisverlängerungen experimentiert ... Alle derartigen Schönheitsmanipulationen scheinen nicht weit weg von denen, die heute die moderne Medizin mit ihrer Schönheitschirurgie anbietet. Was sind aber die Gründe dafür, dass heutzutage immer mehr Frauen und Männer in Schönheitsoperationen ihrer Glück suchen? Was spricht eigentlich dafür und was dagegen?

  5. Jeder Mensch ist, wie er ist: einzigartig und unverwechselbar. Der eine entspricht mehr, die andere weniger dem Bild, das man sich selbst, andere, bestimmte Schichten oder Interessengruppen oder auch eine Gesellschaft als Ganzes von einem schönen Menschen macht. Aber immer mehr Menschen, Frauen und inzwischen auch Männer, wollen anders sein, als sie von Natur gemacht sind. Sie lassen von Chirurgen Hand an sich legen, lassen sich z. B. ihre Brüste auf die Standarmaße der Implantate skalieren oder reduzieren mit einem Haufen Geld die Anzahl der Falten auf ein angeblich verträgliches Normalmaß. Welche Gründe haben Menschen, dass sich eine immer größere Anzahl Schönheitsoperationen unterzieht? Ist dabei eigentlich alles vertretbar, was sich chirurgisch machen lässt?

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 15.01.2017

  
   Arbeitsanregungen:

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