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Barock 1600 - 1720

Der Hengst als Wappentier


  Das Pferd, namentlich der Hengst, kann als das "Wappentier des Barock" bezeichnet werden. Sein majestätisch, leicht ins Kolossale gesteigerter Körper, sein schön geformter Kopf, die feurigen Augen und seine spielenden Ohren, das gezügelte, in die Kandare schäumende Temperament, die strotzenden Muskeln, die unter dem schimmernden Fell spielen, die gelockte Mähne und der wallende Schweif, sind Vorzüge, die insbesondere das Barock zu schätzen weiß. Aber auch in anderen geschichtlichen und kulturellen Kontexten besitzt das Pferd eine besondere Wertschätzung. (vgl. Lahnstein 1968, S. 12)  Das nachfolgende Bild zeigt einen Apfelschimmel des württembergischen Herzogs Carl Eugen (1728-93) aus dem Jahre 1748.

(Quelle: Lahnstein 1968, S. 13, Heimatmuseum Ludwigsburg)

Die Bildunterschrift lautet:

"Anno 1746.
Ist dises Edle Leib Pferd Sr. Hoch Fürstl. Durchl. Carl Eugenii Regirende Herzogs zu Würtenberg nach dem leben gemahlt. und mir zu gesant worden.
An farbe ware es von vornen Grau mit weis gesprengt über dem Creutz gantz Weis mit schwarzen flecken, die schenkel dunckel grau die Mähn und Schweif Liecht."

  

 
    
   Arbeitsanregungen:
  1. Wie erklärt sich die barocke Begeisterung am Hengst als Wappentier?
  2. In welchen Kulturen und geschichtlichen Zusammenhängen genießt das Pferd, namentlich der Hengst, eine ähnlich große Wertschätzung?
     
 
                      
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