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Fluktuation zwischen direkter und indirekter Rede

Fjodor M. Dostojewski: Schuld und Sühne (1866, dt. 1964) 

Beispiel/Lösungsvorschlag


Die Analyse der beiden Textauszüge aus Dostojewskis »Schuld und Sühne« kann nach Vogt 1990 zu folgenden Ergebnissen führen:

Auszug 1

  • hohe Intensität der Textwirkung

  • dialogische Struktur dramatisch zugespitzt

  • Wortwechsel nicht nur als Begleitung, sondern als die eigentliche Handlung

  • Raskolnikow verdeckt mit seiner Rede seine wirklichen Absichten

(vgl. Vogt 1990, S.152)

Auszug 2

  • zunehmende Distanzierung von der Hauptperson

  • Erzähler in der Perspektive eines Gerichtsreporters

  • zunehmende Entfernung von Raum und Geschehen

  • Sprecher sind nicht in jedem Fall zu identifizieren

  • Zweifel an der Glaubwürdigkeit, Unterton der Ungewissheit

(vgl. Vogt 1990, S.153)

 
                          
Übung 1 ]
                             
 

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