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Gustav Freytag (1816-1895) arbeitet in seinem Werk
Die
Technik des Dramas Grundgesetze des dramatischen Schaffens von
Aristoteles
bis
Schiller auf.
Dabei will er über Gesetze und Regeln des Dramas aufklären, die er
insbesondere an "Dramen hohen Stils" (= Tragödien) von
Sophokles, Shakespeare,
Lessing,
Goethe und Schiller
aufzeigt. Seine Ausführungen über den schematischen Aufbau des Dramas,
die mit Beginn des Naturalismus dann allerdings endgültig überwunden
werden, werden immer wieder zur Strukturanalyse von dramatischen Texten
der
geschlossenen
Form eingesetzt. Diese Vorstellungen münden in der Vorstellung von
der pyramidalen Struktur des Dramas.

vgl.
Die Konstruktion der Fabel
im Drama der geschlossenen Form |
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