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Angela Stachowa: Ich bin ein Kumpel

Erzähltempora und ihre Funktion


Die Ich-Erzählerin in Angela Stachowas Kurzgeschichte "Ich bin ein Kumpel" nutzt vor allem die verschiedenen Erzähltempora, um die regelmäßigen Ereignisse, einmaligen Handlungen in der Vergangenheit der letzten zehn Jahre und der Erzählergegenwart voneinander zu unterscheiden. Dabei spielt der Aspekt, mit dem sie das Präsens verwendet, eine besondere Rolle bei der Zeitgestaltung. (vgl. auch Folie (Strukturskizze), Arbeitsblatt - Lösungsvorschlag)

Präteritum:

  • einzelne, abgeschlossene Ereignisse

  • Stationen aus der Lebensgeschichte der Ich-Erzählerin

Perfekt

  • Ereignisse, die den Geliebten der Ich-Erzählerin betreffen

  • Vergangenheit, die noch in die Gegenwart unmittelbar nachwirkt

Präsens

  • Erzählergegenwart ("heute")

  • historisches Präsens:
    gewohntes, dauerhaftes Verhalten

  • futurisches Präsens:
    Schluss (statt Futurgebrauch, soll größere zeitliche Nähe zur Erzählergegenwart demonstrieren)

  • präsentisches Präsens:
    Eingeständnis der Erzählerin, ein "Kumpel" geworden zu sein; Gewissheit der Ich-Erzählerin, nicht mehr als Frau wahrgenommen zu werden

 

      
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Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de