Friedrich Schiller: Maria Stuart - Szene V,7

Inszenierung des Thalia-Theaters, Hamburg

Regie: Stephan Kimmig

 
 
  Auf der Videoplattform youtube im Kanal von theateredition ist eine Verfilmung der Szene eingestellt. Es zeigt einen Ausschnitt aus einer Inszenierung des Hamburger Thalia-Theaters.

 

Dirk Pilz (2007) urteilt über die Inszenierung der Figur Marias, die von Susanne Wolff dargestellt wird:

 "Maria ist bei der großartigen Susanne Wolff ein vor Stolz zitternder Wut- und Racheengel. Gefesselt auf ihrem Hinrichtungsstuhl zelebriert sie die Würde der Missverstanden, die an der Herzensdummheit ihrer Mitmenschen leidet." (in: ders., Abschied von den Prinzipien, 24.2.2007)

 

 
      
   
   Arbeitsanregungen:
  1. Was ist die Idee, die hinter dieser Art der Inszenierung der Szene von Friedrich Schillers »Maria Stuart« steht?

  2. Welche Wirkung geht von der Darstellung aus?

  3. Wie beurteilen Sie diese Inszenierung im Stil des Regietheaters?

  4. Erläutern Sie die Aussage von Dirk Pilz anhand des Filmausschnitts.

  5. Beschreiben Sie die verschiedenen Elemente der Körpersprache, die von Susanne Wolff, der Schauspielerin der Maria, eingesetzt werden.

  6. Stellen Sie ein Sequenzprotokoll der Aufnahme zusammen und beschreiben Sie die Gestaltung und Wirkung der verwendeten Bildsprache.

  7. Worin unterscheidet sich ihrer Ansicht nach die Wirkung der Verfilmung von der, die vom Besuch einer Theateraufführung ausgeht?

  8. Vergleichen Sie die Darstellung mit dem Kupferstich der Abschiedszene aus dem Taschenbuch für Damen aus dem Jahre 1803.

 →Operatorenkatalog des Landes Baden-Württemberg)

 
      
   
     

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