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Friedrich Schiller: Maria Stuart - III,1

Die unterschiedliche Deutung der Lage

 
 
  Maria Stuart und Hanna Kennedy deuten die Ursachen für den in der ersten Szene des 3. Aktes (III,1) in Schillers Drama »Maria Stuart«  Maria gewährten Freiluftspaziergang in ganz unterschiedlicher Weise. Hinter ihrer jeweiligen Deutung steht aber – zumindest in dieser Szene - eine ganz andere Art der Welterfassung. Zugleich bestätigt Marias Sichtweise ihre Auffassung von Politik, die in besonderem Maße von ihrer weiblichen Ausstrahlung bestimmt ist. Auch wenn Sie de facto recht hat mit ihrer Vermutung, dass das Treffen letzten Endes von Leicester arrangiert worden ist, bleibt sie für die auch wesentlich plausibleren Überlegungen blind.

 

Bei der  lyrisierten Sprechweise Maria Stuarts in dieser Szene handelt es sich nach Volker Klotz (1976) um Lieder: "Lied nennen wir auch im geschlossenen Drama jene in sich gerundeten Gebilde, die sich durch lyrischen Gehalt, durch ein gesondertes Versmaß, durch Strophik, manchmal auch durch Reime aus der dramatischen Sprache des jambischen Gleichmaßes herausheben, selbst wenn es sich dabei nicht um Lieder im streng gattungsmäßigen Sinne handelt." (Klotz 1976, 8. Aufl., S.194)

    

 
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