Home
Nach oben
Zurück
Weiter
 

 

 

Friedrich Schiller: Maria Stuart - I,7

Sprachliche Form

 
 
 
 

Das Ende des Dialoges von Maria Stuart und Burleigh in  Szene I,7 in Schillers Drama »Maria Stuart« (V 934-974), die die antithetische Grundstruktur des Dramas deutlich widerspiegelt, zeigt den artifiziellen Charakter der Gestaltung bestimmter Blankverspassagen durch Schiller. Die quantitative Häufung der verwendeten rhetorischen Mittel hat dabei neben der Intensivierung und der thematischen Pointierung der Aussage des jeweiligen Sprechers die Aufgabe den Zuschauer auf Distanz zum dramatischen Geschehen zu halten. Diese Funktion der Rhetorisierung zielt auf die von Schiller im Rahmen seiner ästhetischen Theorie verfolgte "»Ästhetisierung« von Inhalten" als "Voraussetzung der Humanisierung des Rezipienten, der im Rezeptionsakt, im ästhetischen »Spiel« seine gattungsbestimmte Totalität erfahren kann". (Leipert 2000, S.84)

 

 
      
 
 Downloadbereich Schiller, Maria Stuart
 
       
  Baustein 1 ] Baustein 2 ] Baustein 3 ] [ Baustein 4 ] Baustein 5 ]  
     

          CC-Lizenz
 

 

Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de