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Kurt Marti, Neapel sehen

Aus Schüleraufsätzen

Inhaltsangabe


Die folgenden Auszüge zur Textinterpretation von Kurt Martis Kurzgeschichte »Neapel sehen« stammen aus verschiedenen Schüleraufsätzen. Sie drehen sich alle um die Inhalts-/Textwiedergabe des Textes und weisen unterschiedliche Mängel auf:

Beispiel 1:
Der Autor wurde in Bern am 31.1.1921 geboren. Er studierte Theologie und ist seit 1961 Pfarrer in Bern.
In der Kurzgeschichte "Neapel sehen" von Kurt Marti handelt es sich um einen Fabrikarbeiter, der sich nach seinem Austreten doch noch nach der verhassten Fabrik sehnt. Als er diese von seinem Fenster endlich sehen kann, stirbt er.

Beispiel 2:
Die Kurzgeschichte "Neapel sehen" wurde von Kurt Marti in den 60-er Jahren verfasst. Der Autor wurde 1921 in Bern geboren und widmete sich dem Studium der Theologie. 1961 begann sein Amt als Pfarrer in Bern.
Zu seinen Werken zählen u. a. "gedichte am rand" (1963) oder "Bürgerliche Geschichten" (1983). Marti gilt als christlicher Humanist, der mit neuen Formen einer theologischen Lyrik experimentierte, deren Botschaften nicht in herkömmlichen Trostpointen enden.
"Neapel sehen" erschien 1960 in dem Buch "Dorfgeschichten". Die Geschichte handelt von einem, von seiner Arbeit gezeichneten Akkordarbeiter, der auf Grund seiner Arbeit krank wird.

Beispiel 3:
Die Kurzgeschichte "Neapel sehen", erschienen im Jahre 1960 in Gütersloh im Werk "Dorfgeschichten" (S.60-62), von Kurt Marti handelt von einem nicht näher beschriebenen "Er", der sich im wahrsten Sinne des Wortes von seinem Alltag abkapselt, doch als er ihn verliert, zurückersehnt.

Beispiel 4:
Die Kurzgeschichte "Neapel sehen" von Kurt Marti, der am 31.1.1921 in Bern geboren ist und christlicher Humanist war, erschien 1960 in Gütersloh. Der Text handelt von einem Mann, der im letzten Abschnitt seines Lebens durch seine Arbeit erkrankt und so nicht mehr arbeiten kann. 

Beispiel 5:
"Neapel sehen", so heißt die Kurzgeschichte, die von Kurt Marti 1960 geschrieben wurde und über welche ich jetzt eine Inhaltsangabe schreibe. Ein bekanntes Sprichwort spiegelt die Gefühle eines Mannes am Ende seiner Tage wieder: Man erkennt die Bedeutung bzw. die Wichtigkeit einer Sache erst, wenn man dabei ist, sie zu verlieren. Dies passiert auch hier. Ein Mann, der sein Haus nicht weit von seiner Arbeitsstätte, seiner Fabrik, hat, lässt sich den Blickkreis zu dieser mit einer Bretterwand entfernen. ...

Beispiel 6:
Der Text des Schweizer Theologen Kurt Marti "Neapel sehen", erschienen 19060, handelt von einem Mann, der sein ganzes Leben über nichts anderes sieht als die Fabrik, in welcher er arbeitet und sein Häuschen mit Garten.

Beispiel 7:
In der Kurzgeschichte "Neapel sehen" von Kurt Marti, geb. 31.1.1921 in Bern, erschienen 1960 in Gütersloh, geht es um einen etwas biederen Fabrikarbeiter, der seine Fabrik, seine Frau, fast sein ganzes Leben hasst und doch durch eine Art Hassliebe an alles gebunden ist.

Beispiel 8:
Der Text von Kurt Marti "Neapel sehen", welcher 19060 in Gütersloh erschienen ist, handelt von dem Sprichwort "Neapel sehen und sterben". In diesem Text geht es um einen Mann, der in einer Fabrik arbeitet. Er meint, die Fabrik zu hassen und baust deshalb eine Bretterwand in seinen Garten, aber als er nach 40 Jahren das erste Mal erkrankt, vermisst er seine Fabrik und stirbt, erst nachdem er die Fabrik sieht.
  


   Arbeitsanregungen:

Untersuchen Sie die Beispiele aus Inhaltsangaben, mit denen die Schülerinnen und Schüler ihren Interpretationsaufsatz zu  Kurt Martis Geschichte "Neapel sehen" eingeleitet haben.
Beachten Sie ferner:

  • Wie haben die Verfasser die nachfolgende biographische Autornotiz verwendet?

  • Inwieweit gelingt es ihnen, die wesentlichen Informationen über den Text (Autor, Titel, Textart, Kurzinhalt und Thema) zu erfassen?

  • Formulieren Sie selbst eine eigene Fassung.

KURT MARTI, geb. 31.1.1921 in Bern; Studium der Theologie; seit 1961 Pfarrer in Bern (Nydeggkirche); christlicher Humanist, der mit neuen Formen einer theologischen Lyrik experimentierte, deren Botschaft nicht in herkömmlichen Trostpointen endet. WERKE u. a.: gedichte am rand (1963), leichenreden (Gedichte, 1969), Dorfgeschichten (1960), Bürgerliche Geschichten (1983)...

  

     
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