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Otto Marchi: Landolts Rezept

Erzähltechnische Mittel


Otto Marchi  verwendet in seinem Romanauszug aus »Landolts Rezept« u. a. die folgenden erzähltechnischen Mittel:

Darbietungsformen:

  • Überwiegend personaler Erzählerbericht, im ersten Absatz telling und showing, danach meist showing

  • Kurze Passagen angenähert an Inneren Monolog: Im Bewusstein der Perspektivfigur Landolt unmittelbar repräsentierte Einblendungen von Anweisungen und Kommentaren des Spielautomaten 

Zeitgestaltung:

  • lineares Erzählen (nach Schulschluss bis in die Nacht) ohne Vorausdeutungen und Rück

  • z. T.  zeitraffendes Erzählen (z.B. "Landolt blieb noch lange vor dem Bildschirm sitzen...",(z.B. während des Spiels vor dem Automaten)

  • Insgesamt aber während des Spiels imaginärer Zeitraum, der zwar der zeitlichen Dimensionierung des Spielablaufs folgt, in Wirklichkeit aber eine längere Zeit  - bis in die Nacht hinein - reicht.

Raumgestaltung:

  • Handlungsraum: Spielsalon

  • Übergang von Handlungsraum in imaginären Spielraum - Tempuswechsel!
    bildlich bzw. "realer" Spielautomat: "Einstieg" in den Rennwagen; Einwurf der Münze

  • Symbolraum und Perspektivraum:  Verschmelzung der Spielwelt (Spielautomaten) mit der Erfahrungswelt Landolts (Frauengeschichten)

Textsorte:

  • Romanauszug

Erzählperspektive:

 

 
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Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de