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Lessing: Nathan der Weise

Regieanweisungen, Sprechakte  - Lösungsvorschläge

I,2: Nathan im Gespräch mit Recha und  Daja

 
 

   Arbeitsanregungen zur simulierten Dramaturgie und Inszenierung:

Bearbeiten Sie die Szene I,2: Nathan im Gespräch mit Recha und Daja unter folgenden Gesichtspunkten

  1. Versuchen Sie die dominierenden Sprechakte der Dialogpartner zu bestimmen.

  2. Formulieren sie ein paar knappe Regieanweisungen.

  3. Gliedern Sie den Gesprächsverlauf. Wo erkennen Sie Höhe- und Wendepunkte?

  4. Welche Absichten verfolgen die Gesprächspartner und wie verändern sich diese im Laufe des Gesprächs?

 

 

Regieanweisungen
Sprechakte / Sprechhandlungen
Bemerkungen

RECHA.
   So seid Ihr es doch ganz und gar, mein Vater?
   Ich glaubt', Ihr hättet eure Stimme nur                         
   Vorausgeschickt. Wo bleibt Ihr? Was für Berge,
   Für Wüsten, was für Ströme trennen uns
   Denn noch? Ihr atmet Wand an Wand mit ihr,
   Und eilt nicht, eure Recha zu umarmen?
   Die arme Recha, die indes verbrannte! -
   Fast, fast verbrannte! Fast nur. Schaudert nicht!
   Es ist ein garst'ger Tod, verbrennen. Oh!?
Recha dramatisiert ihre Lage und inszeniert sich selbst (3.Pers., Ausrufe)

begrüßt, fragt,  macht Vorwürfe, 

NATHAN. Mein Kind! mein liebes Kind! begrüßt
RECHA.                                                  Ihr musstet über
   Den Euphrat, Tigris, Jordan; über - wer
   Weiß was für Wasser all? - Wie oft hab ich   
   Um euch gezittert, eh' das Feuer mir
   So nahe kam! Denn seit das Feuer mir
   So nahe kam: dünkt mich im Wasser sterben
   Erquickung, Labsal, Rettung. - Doch Ihr seid
   Ja nicht ertrunken: ich, ich bin ja nicht
   Verbrannt. Wie wollen wir uns freun, und Gott,
   Gott loben! Er, er trug euch und den Nachen
   Auf Flügeln seiner unsichtbaren Engel
   Die ungetreuen Ström' hinüber. Er,
   Er winkte meinem Engel, dass er sichtbar    
   Auf seinem weißen Fittiche
, mich durch
   Das Feuer trüge -
(rhetorische) Frage (Kontaktsignal Sprecher), beteuert, bekennt Sorge

vergleicht, erklärt

Recha will "Wir-Gefühl" erzeugen; vergleicht Gefahren Wasser (Nathan) und Feuer (Recha) miteinander

= unsichtbarer Schutzengel bei Nathan, sichtbarer Schutzengel bei Recha

NATHAN.             (Weißem Fittiche!
   Ja, ja! der weiße vorgespreizte Mantel
   Des Tempelherrn.)
ad spectatores (= zu den Zuschauern geprochen) (Klammersignal!) - selbstvergewissernd und zur Information des Publikums
RECHA.                 Er sichtbar, sichtbar mich
   durchs Feuer trüg', von seinem Fittiche
   Verweht. - Ich also, ich hab einen Engel
   Von Angesicht zu Angesicht gesehn;
   Und meinen Engel.
intensivierend

1.
begründet ihre Engelversion rational, d.h. mit Berufung auf eigene Sinneswahrnehmung

NATHAN.              Recha wär' es wert;
   Und würd' an ihm nichts Schönres sehn, als er
   An Ihr.
stimmt (vordergründig) zu 
bezweifelt aber implizit, indem er auf die menschliche Regung des Engels verweist
RECHA (lächelnd).
              Wem schmeichelt Ihr, mein Vater? wem? 
   Dem Engel, oder euch?
Frage (implizit Rückfrage)
Recha weiß nicht, ob die zuvor geäußerte Zustimmung Nathans ehrlich gemeint ist
NATHAN.                      Doch hätt' auch nur
   Ein Mensch - ein Mensch, wie die Natur sie täglich
   Gewährt, dir diesen Dienst erzeigt: er müsste
   Für dich ein Engel sein. Er müsst' und würde.
zeigt Verständnis, wendet ein
erster rationaler Einwand Nathans, Konjunktiv (irreal, Möglichkeit andeutend)
 RECHA.
   Nicht so ein Engel; nein! ein wirklicher;
   Es war gewiss ein wirklicher! - Habt Ihr,
   Ihr selbst die Möglichkeit, dass Engel sind,
   Dass Gott zum Besten derer, die ihn lieben,
   Auch Wunder könne tun, mich nicht gelehrt?
   Ich lieb ihn ja.
widerspricht, beharrt auf ihrer Meinung
zeigt Eitelkeit

2.
begründet ihre Engelversion mit Autoritätsbeweis metaphysisch-dogmatisch und Nathans Aussagen (Wunder für Gläubige)

NATHAN.       Und er liebt dich; und tut 
   Für dich, und deinesgleichen, stündlich Wunder;
   Ja, hat sie schon von aller Ewigkeit
   Für euch getan.
bestätigt (scheinbar) die Aussagen Rechas
RECHA.            Das hör ich gern. fühlt sich richtig verstanden (Kontaktsignal)
NATHAN.                                    Wie? weil
   Es ganz natürlich, ganz alltäglich klänge,
   Wenn dich ein eigentlicher Tempelherr
   Gerettet hätte: sollt' es darum weniger
   Ein Wunder sein? - Der Wunder höchstes ist,
   Dass uns die wahren, echten Wunder so
   Alltäglich
werden können, werden sollen.
   Ohn' dieses allgemeine Wunder, hätte
   Ein Denkender wohl schwerlich Wunder je
   Genannt, was Kindern bloß so heißen müsste,
   Die gaffend nur das Ungewöhnlichste,
   Das Neuste nur verfolgen.
zweiter rationaler Einwand Nathans

reflektiert über, ja spielt geradezu mit dem Wunderbegriff: wahre, echte Wunder, allgemeines Wunder, kindlicher Wunderglaube; Differenzierung nötig

DAJA (zu Nathan).               Wollt Ihr denn
   Ihr ohnedem schon überspanntes Hirn
   durch solcherlei Subtilitäten ganz
   Zersprengen?
fragt, macht Vorwurf

hat die Absicht Nathans offenbar erkannt

NATHAN.          Lass mich! - Meiner Recha wär'
   Es Wunders nicht genug, dass sie ein Mensch
   Gerettet, welchen selbst kein kleines Wunder
   Erst retten müssen? Ja, kein kleines Wunder!
   Denn wer hat schon gehört, dass Saladin
   Je eines Tempelherrn verschont? dass je
   Ein Tempelherr von ihm verschont zu werden
   Verlangt? gehofft? ihm je für seine Freiheit
   Mehr als den ledern Gurt geboten, der
   Sein Eisen schleppt; und höchstens seinen Dolch?
wehrt Dajas Intervention ab, appelliert an Recha, rhetorische Fragen 

dritter rationaler Einwand Nathans: 
was sich in der Realität vollzogen hat, ist ein Wunder, d.h. eine Fügung Gottes.

ledern Gurt=linnener Gurt als Zeichen für das Keuschheitsgelübde

RECHA.
   Das schließt für mich, mein Vater. - Darum eben
   War das kein Tempelherr; er schien es nur. -
   Kömmt kein gefangner Tempelherr je anders
   Als zum gewissen Tode nach Jerusalem;  
   Geht keiner in Jerusalem so frei
   Umher: wie hätte mich des Nachts freiwillig
   Denn einer retten können?
dreht Nathans Argumentation um, nimmt Nathans Argument als Beweis für die eigene Auffassung, stellt Frage
NATHAN.                         Sieh! wie sinnreich.
   Jetzt, Daja, nimm das Wort. Ich hab es ja
   Von dir, dass er gefangen hergeschickt
   Ist worden. Ohne Zweifel weißt du mehr.
muss Rechas "Schlagfertigkeit" zumindest vordergründig anerkennen, fordert Daja auf zu sprechen
will Fakten, die zur Begnadigung des Tempelherrn führten, klären
DAJA. Nun ja. - So sagt man freilich; - doch man sagt
   Zugleich, dass Saladin den Tempelherrn
   Begnadigt, weil er seiner Brüder einem,
   Den er besonders lieb gehabt, so ähnlich sehe. 
   Doch da es viele zwanzig Jahre her,
   Dass dieser Bruder nicht mehr lebt, - er hieß,
   Ich weiß nicht wie; - er blieb, ich weiß nicht wo: -
   So klingt das ja so gar - so gar unglaublich,
   Dass an der ganzen Sache wohl nichts ist.
teilt ihre Kenntnisse mit, will Information gleichzeitig entwerten

Vorgeschichte (präteritaler Expositionsbezug): Ähnlichkeit des Tempelherrn mit Bruder von Saladin

NATHAN. Ei, Daja! Warum wäre denn das so
   Unglaublich? Doch wohl nicht - wie's wohl geschieht -
   Um lieber etwas noch Unglaublichers
   Zu glauben? - Warum hätte Saladin,
   Der sein Geschwister insgesamt so liebt, 
   In jüngern Jahren einen Bruder nicht
   Noch ganz besonders lieben können? - Pflegen
   Sich zwei Gesichter nicht zu ähneln? - Ist
   Ein alter Eindruck ein verlorner? - Wirkt
   Das Nämliche nicht mehr das Nämliche? -
   Seit wenn? - Wo steckt hier das Unglaubliche? -
   Ei freilich, weise Daja, wär's für dich
   Kein Wunder mehr; und deine Wunder nur
   Bedürf . . . verdienen, will ich sagen, Glauben.
widerspricht, argumentiert gegen Dajas Zweifel, stellt (rhetorische) Fragen, 
greift Daja mit ihrem naiven Wunderglauben an
DAJA. Ihr spottet. fühlt sich angegriffen und zu unrecht belehrt (hört auf dem Beziehungsohr)
NATHAN.            Weil du meiner spottest. - Doch 
   Auch so noch, Recha, bleibet deine Rettung
   Ein Wunder, dem nur möglich, der die strengsten
   Entschlüsse, die unbändigsten Entwürfe
   Der Könige, sein Spiel - wenn nicht sein Spott -
   Gern an den schwächsten Fäden lenkt.
gibt Daja zu verstehen, dass ihn ihre (verlogene) Strategie, den Engelsglauben Dajas (=christliche Vorstellung) zu bestärken, als "mündigen Menschen beleidigt
RECHA.                                                     Mein Vater!
   Mein Vater, wenn ich irr, Ihr wisst, ich irre
   Nicht gern.
teilt ihre beginnende Verunsicherung mit
spürt, dass Nathans mit seiner rationalen Argumentation dominiert
NATHAN. Vielmehr, du lässt dich gern belehren. -
   Sieh! eine Stirn, so oder so gewölbt;
   Der Rücken einer Nase, so vielmehr
   Als so geführet; Augenbraunen, die
   Auf einem scharfen oder stumpfen Knochen
   So oder so sich schlängeln; eine Linie,
   Ein Bug, ein Winkel, eine Falt', ein Mal,
   Ein Nichts, auf eines wilden Europäers
   Gesicht: - und du entkömmst dem Feu'r, in Asien!
   Das wär' kein Wunder, wundersücht'ges Volk?
   Warum bemüht ihr denn noch einen Engel?
betont Beziehung (belehren lassen durch den Vater)

"dramatisiert" im Stil Rechas 
und lenkt damit auf das sinnlich Zugängliche, das nämlich, was Recha wirklich gesehen hat

versöhnlich "wundersücht'ges Volk"

DAJA.
  Was schadet's - Nathan, wenn ich sprechen darf-
   Bei alledem, von einem Engel lieber
   Als einem Menschen sich gerettet denken? 
   Fühlt man der ersten unbegreiflichen
   Ursache seiner Rettung nicht sich so
   Viel näher?
wiegelt ab, dreht Nathans Argument für sich um
NATHAN.   Stolz! und nichts als Stolz! Der Topf
   Von Eisen will mit einer silbern Zange
   Gern aus der Glut gehoben sein, um selbst
   Ein Topf von Silber sich zu dünken. - Pah! -
   Und was es schadet, fragst du? was es schadet?
   Was hilft es? dürft' ich nur hinwieder fragen. -
   Denn dein "Sich Gott umso viel näher fühlen"
   Ist Unsinn oder Gotteslästerung. -
   Allein es schadet; ja, es schadet allerdings. -
   Kommt! hört mir zu. - Nicht wahr? dem Wesen, das
   dich rettete, - es sei ein Engel oder
   Ein Mensch, - dem möchtet ihr, und du besonders,
   Gern wieder viele große Dienste tun? -
   Nicht wahr? - Nun, einem Engel, was für Dienste,
   Für große Dienste könnt ihr dem wohl tun?
   Ihr könnt ihm danken; zu ihm seufzen, beten;
   Könnt in Entzückung über ihn zerschmelzen;
   Könnt an dem Tage seiner Feier fasten,
   Almosen spenden. - Alles nichts. - Denn mich
   Deucht immer, dass ihr selbst und euer Nächster
   Hierbei weit mehr gewinnt, als er. Er wird
   Nicht fett durch euer Fasten; wird nicht reich
   durch eure Spenden; wird nicht herrlicher
   durch eu'r Entzücken; wird nicht mächtiger
   durch eu'r Vertraun. Nicht wahr? Allein ein Mensch!
macht Daja Vorwürfe, klagt an

behauptet, dass sich hinter dieser Haltung Dajas Gotteslästerung verberge

 

 

lenkt auf Gefühle (will damit den emotionalen Nachvollzug seiner rationalen Argumentation ermöglichen)

 

 

intensivierend

DAJA. Ei freilich hätt' ein Mensch, etwas für ihn
   Zu tun, uns mehr Gelegenheit verschafft.
   Und Gott weiß, wie bereit wir dazu waren!
   Allein er wollte ja, bedurfte ja
   So völlig nichts; war in sich, mit sich so
   Vergnügsam, als nur Engel sind, nur Engel

   Sein können.
dreht Nathans Argument für sich um, 
hält an ihrer Engelversion fest
RECHA.          Endlich, als er gar verschwand . . . wirft ein, (um Daja zu unterstützen)
NATHAN. Verschwand? - Wie denn verschwand? - Sich untern Palmen
   Nicht ferner sehen ließ? - Wie? oder habt
   Ihr wirklich schon ihn weiter aufgesucht?
fragt nach
will Fakten klären: Versuche zur Kontaktaufnahme mit dem Tempelherrn?
DAJA. Das nun wohl nicht. spürt vielleicht, worauf Nathan hinaus will
NATHAN.                        Nicht, Daja? nicht? - Da sieh
   Nun was es schad't! - Grausame Schwärmerinnen! -
   Wenn dieser Engel nun - nun krank geworden!
. . .
fragt, tadelt
lenkt auf Gefühle (Mitleid); Kranksein = Menschsein
RECHA. Krank! zeigt sich betroffen
DAJA.                Krank! Er wird doch nicht!       zeigt sich betroffen
RECHA.                                                      Welch kalter Schauer
   Befällt mich! - Daja! - Meine Stirne, sonst
   So warm, fühl! ist auf einmal Eis.
NATHAN.                                   Er ist
   Ein Franke, dieses Klimas ungewohnt;
   Ist jung; der harten Arbeit seines Standes,
   Des Hungerns, Wachens ungewohnt.
erkennt, dass seine Strategie aufgeht; spielt den Fall Krankheit des "Engels"/Menschen durch, dramatisiert
RECHA.                                                        Krank! krank! kann nur noch auf Nathans Ausführungen emotional reagieren
DAJA. Das wäre möglich, meint ja Nathan nur.
NATHAN.
   Nun liegt er da! hat weder Freund, noch Geld
   Sich Freunde zu besolden.
betont menschliche Züge und Eigenschaften
RECHA.                              Ah, mein Vater!
NATHAN.
   Liegt ohne Wartung, ohne Rat und Zusprach',
   Ein Raub der Schmerzen und des Todes da!
RECHA. Wo? wo?
NATHAN.              Er, der für eine, die er nie
   Gekannt, gesehn - genug, es war ein Mensch -
   Ins Feu'r sich stürzte . . .
betont, dass der Engel ein Mensch gewesen ist (Vergangenheitsbezug)
DAJA.                               Nathan, schonet ihrer! verlangt Rücksicht auf Recha
NATHAN. Der, was er rettetet, nicht näher kennen,
   Nicht weiter sehen mocht', - um ihm den Dank
   Zu sparen . . .
DAJA.              Schonet ihrer, Nathan! bittet, macht Vorwurf
NATHAN.                                           Weiter
   Auch nicht zu sehn verlangt', - es wäre denn,
   Dass er zum zweiten Mal es retten sollte -
   Denn g'nug, es ist ein Mensch . . .    
betont, dass der Retter ein Mensch  ist (Gegenwartsbezug), dadurch wird Kontaktaufnahme prinzipiell möglich
DAJA.                                           Hört auf, und seht! bittet, macht Vorwurf
NATHAN. Der, der hat sterbend sich zu laben, nichts -
   Als das Bewusstsein dieser Tat!
DAJA.                                         Hört auf!
   Ihr tötet sie!
bittet, macht Vorwurf
NATHAN.       Und du hast ihn getötet! -
   Hättst so ihn töten können. - Recha! Recha!
   Es ist Arznei, nicht Gift, was ich dir reiche.
   Er lebt! - komm zu dir! - ist auch wohl nicht krank:
   Nicht einmal krank!
macht Vorwürfe, appelliert, erklärt,

beendet seine Dramatisierung, holt in die tatsächliche Gegenwart zurück

RECHA.                     Gewiss? - nicht tot? nicht krank? fragt (distanzlos) zurück, vergewissert sich
NATHAN.
   Gewiss, nicht tot! Denn Gott lohnt Gutes, hier
   Getan, auch hier noch. - Geh! - Begreifst du aber,
   Wie viel andächtig schwärmen leichter, als
   Gut handeln ist?
wie gern der schlaffste Mensch
   Andächtig schwärmt, um nur, - ist er zu Zeiten
   Sich schon der Absicht deutlich nicht bewusst -
   Um nur gut handeln nicht zu dürfen?
bestätigt, erklärt, fragt

erklärt, dass Glaube eben auch der Vernunft befürfe

RECHA.                                                  Ach,
   Mein Vater! lasst, lasst eure Recha doch
   Nie wiederum allein! - Nicht wahr, er kann
   Auch wohl verreist nur sein? -
zeigt Einsicht, orientiert sich an der möglichen Gegenwart ihres menschlichen Retters, fragt
NATHAN.                                Geht! - Allerdings. -
   Ich seh, dort mustert mit neugier'gem Blick
   Ein Muselmann mir die beladenen
   Kamele. Kennt Ihr ihn?
fordert auf, ....
DAJA.                              Ha! Euer Derwisch.            
NATHAN. Wer?  
DAJA.                 Euer Derwisch; euer Schachgesell!  
NATHAN. Al-Hafi? das Al-Hafi?  
DAJA.                                          Itzt des Sultans
   Schatzmeister.
 
NATHAN.         Wie? Al-Hafi? Träumst du wieder? -
   Er ist's! - wahrhaftig, ist's! - kömmt auf uns zu.
   Hinein mit euch, geschwind! - Was werd ich hören!
 

 

                          
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