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Recha

Von wem stammt das? 

Testen Sie Ihre Textkenntnis!


Die nachfolgende Sammlung stellt eine Reihe von Äußerungen der drei Frauen-Figuren in Lessings Drama »Nathan der Weise« dar. Sie sind willkürlich aneinandergereiht.

  Äußerung Akt/
Szene

Äußerung stammt von

1

"Geh! geh Liebe, geh! Es ist
Für deine Dankbarkeit noch immer wenig;
Noch immer nichts."

                
2

"Doch so viel tröstender
War mir die Lehre, dass Ergebenheit
In Gott von unserem Wähnen über Gott
So ganz und gar nicht abhängt." 

                 
3

"So jung! so klug! so fromm!
Was du nicht alles weißt! nicht alles musst
Gelesen haben!" 

                
4

"wenn ich irr', Ihr wisst, ich irre
Nicht gern." 

                
5 "Nein, wären es die Kostbarkeiten auch
Der ganzen Welt! Nicht rühr' an! wenn Ihr mir
Vorher nicht schwört, von dieser einzigen
Gelegenheit, dergleichen Euch der Himmel,
Nicht zweimal schicken wird, Gebrauch zu machen."
                  
6

"Was gillt's? die einzige vermeinte Tochter
So eines reichen Juden wär' auch wohl 
Für einen Muselmann nicht übel?" 

               
7 "Lasst lächelnd wenigstens ihr einen Wahn,
In dem sich Jud' und Christ und Muselmann
Vereinigen; - so einen süßen Wahn!" 
                
8 "Du kennst die Christen nicht, willst sie nicht kennen.
Ihr Stolz ist: Christen sein; nicht Menschen."
                    
9

"Sein Volk verehret ihn als Fürsten,
Doch dass es ihn den Weisen Nathan nennt
Und nicht vielmehr den Reichen, hat mich oft
Gewundert." 

                 
10

"Sperre dich, so viel du willst!
Des Himmels Wege sind des Himmels Wege." 

               
11

"Schon die Möglichkeit, mein Herz
Euch lieber zu verhüllen, macht mich zittern." 

               
12

"Dich zieht dein Vaterland:
Und meines, meines sollte mich nicht halten?"

                  
13

"Traun! Wenn du schlecht handeln nennst,
Ein jedes Ding nach seiner Art zu brauchen." 

                
14 "Dann hoff' ich, dass auch meiner Wünsche wärmster
Soll in Erfüllung gehen."
                   
15 "Ach! die arme Frau - ich sag' dir's ja - 
Ist eine Christin; - muss aus Liebe quälen; - 
Ist eine von den Schwärmerinnen, die
Den allgemeinen, einzig wahren Weg
Nach Gott zu wissen wähnen!" 
                   
16

"Ich will
 Ja zu den Füßen dieses stolzen Mannes
Nur Gott noch einmal danken; nicht dem Manne.
Der Mann will keinen Dank"

                 
17 "Dass uns die Männer deinesgleichen doch
So gern bereden möchten, nur ihr Schwert,
Ihr Schwert habe sie so weit gebracht."
                  
18

"Die Wahrheit, die so oft 
Mich blut'ge Tränen weinen machen.""

                  
19

"Aber macht denn nur das Blut
Den Vater? nur das Blut?" 

                 
20 "Es müsste möglich sein, denselben Menschen
Zur selben Zeit zu lieben und zu hassen." 
                 
21 "Als Jud', ist er nur reich: genug für uns!"                     
22

"Nennt Ihr alles,
Was  Ihr besitzt, mit ebensoviel Rechte
das Eure?"

                 
23 "Du hast
 Mir sonst doch ganz ein ander Bild von ihm
Gemacht."
                       

           

 
   Arbeitsanregungen:
  1. Welche der vorstehenden Äußerungen stammen von Recha, Sittah und Daja?

  2. Ordnen Sie diese Textstellen in den Kontext der jeweiligen Szenen ein.

  3. Geben Sie dabei den Ort des Zitats an, z.B. III,7 und notieren Sie, an wen die Äußerung gerichtet ist. 

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