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Recha

Interpretationsansätze zur Figur Rechas


Die Figur der Recha in Lessings Drama »Nathan der Weise« kann unter vielen verschiedenen Aspekten betrachtet und interpretiert werden. Ein kleine Auswahl von Interpretationsaussagen lädt zur Auseinandersetzung ein:

Die nachfolgende Sammlung stellt eine Reihe von Äußerungen der drei Frauen-Figuren in Lessings Drama »Nathan der Weise« dar. Sie sind willkürlich aneinandergereiht.

  1. "Zart ohne schwächliche Empfindsamkeit, geistreich und gebildet ohne eitles Bücherwissen, ist im Zeitpunkt ihres ersten Auftretens ihr Gemüt der Kampfplatz, auf welchem Vernunft und Schwärmerei sich bekämpfen; nachdem sie hierauf an dem heimgekehrten Vater sich leicht aus diesem Strudel herausgehoben, löst sie die Aufgabe, die sich ihr nun stellt, eine leidenschaftliche Neigung zu reiner Schwesterliebe zu läutern, schon im Voraus mit ahnendem Instinkt einer tiefen und reinen Natur; und wehrt sich endlich gegen den Versuch, sie ihrem bisherigen Vater, neben dem sie keinen anderen haben will, zu entfremden, mit einer Wärme, einer Leidenschaft, die der schönste Lohn für Nathan, der günstigste Beweis ist, dass er seine Liebe und Sorge an ihr nicht verschwendet hat." (aus: David Friedrich Strauß, Über Lessings Nathan. Ein Vortrag (1863), in: Bohnen (Hg.) (1984), S.32f..; an die moderne Rechtschreibung angepasst, G. E.)

 
   Arbeitsanregungen:
  1. Setzen Sie sich mit den obenstehenden Thesen zur Interpretation der Figur der Recha auseinander.

  2. Ziehen Sie dazu die entsprechenden Textbelege heran.

 

      
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