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Franz Kafka: Der Prozess

Fragen zur Texterschließung

Verhaftung


Mit folgendem Katalog von Fragen lässt sich das Kapitel "Verhaftung" in Franz Kafkas Roman "Der Prozess" erschließen:

A. Erwartungshorizont

In einem Interview in der Süddeutschen Zeitung vom 4.1.2012 äußerte der deutsche Literaturkritiker »Hellmuth Karasek (geb. 1934) auf die Frage, wie wichtig der erste Satz für eine Geschichte sei: "Das kommt darauf an. Für mich persönlich fangen wichtige Romane mit spannenden Sätzen an. So wie bei meinem Lieblingsroman "»Anna Karenina": 'Alle glücklichen Familien gleichen einander, jede unglückliche Familie dagegen ist unglücklich auf besondere Art.' Das baut eine ungeheure Spannung auf. Oder nehmen wir Kafkas 'Prozess': 'Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet.' Da denkt man: unbedingt weiterlesen! Wie ein Krimi. Dass ein Albtraum folgen wird, das weiß man gleich beim ersten Satz."

 

Können Sie dem Literaturkritiker, was Kafkas Roman betrifft zustimmen? Begründen Sie Ihre Ansicht.

B. Inhalt:

  • Wie reagiert Josef K. auf die ungewöhnliche Situation, dass sich ein fremder Mann in seinem Zimmer befindet?

  • Bleibt er gelassen, wirkt er irritiert oder zeigt er Anzeichen einer Verunsicherung?

  • Wie verhält sich die Gruppe der Alten während des Geschehens? Welche Funktion hat sie?

  • Wie reagiert Josef K. auf das Verhalten der Alten?

C. Inhaltliche Gliederung:

  • In welche Sinnabschnitte lässt sich der Handlungsverlauf gliedern?

  • In welche verschiedenen Sinnabschnitte lässt sich der Handlungsverlauf gliedern, wenn man die folgenden Kriterien zugrunde legt:

    • die Personen-/Figurenkonstellation

    • die Handlungsräume

    • inneres und äußeres Verhalten von Josef K.

  • Welches Gliederungsprinzip ist das überzeugendste?

 

 

     
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Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de