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Franz Kafka: Kleine Fabel

Das Vorverständnis des Textes 1

Gruppenarbeit


Die Arbeit mit der "Kleinen Fabel" im Unterricht kann in Form der nachfolgenden Arbeitsanweisung zur Klärung des Vorverständnisses des Textes begonnen werden. Dabei wird bewusst auf den von Max Brod erst später hinzugefügten Titel verzichtet, um die Rezeption nicht von vornherein zu sehr zu lenken. Dabei fordert die Arbeitsanweisung einen kooperativen Schreibprozess, der sich auch mit den Methoden des Über-den-Rand-hinaus-Schreibens oder Papier-Postings durchführen ließe.

Arbeitsanregungen:

1. Notieren Sie möglichst bildhaft Ihr Vorverständnis des Textes.

2. Tauschen Sie ihr Blatt mit den Mitgliedern ihrer Arbeitsgruppe.

3. Ergänzen Sie die Ausführungen.

4. Reichen Sie das Blatt weiter, bis es wieder beim ursprünglichen Verfasser ankommt.

5. Besprechen Sie in der Gruppe die verschiedenen Deutungsansätze.

Die Ergebnisse, die im Rahmen von Schülerarbeiten in einer 12. Klasse erzielt worden sind, zeigen die Möglichkeiten und Grenzen dieses Verfahrens auf, das im Grunde eine Variation der Placemat-Methode darstellt. Dabei muss freilich erwähnt werden, dass die Schülerinnen und Schüler im Vorfeld schon zwei weitere Parabeln von Franz Kafka kennen gelernt haben. Das nachfolgende Beispiel zeigt das Ergebnis in seiner Entwicklung:



 

   
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