Zu
▪
Henrik Ibsens
Drama ▪ "Nora.
Ein Puppenheim“ lassen sich u. a. die folgenden
Klassenarbeits- bzw. Klausurthemen denken:
(Textimmanente) Interpretationsaufgaben:
Thema 1:
Nora im Gespräch mit Christine Linde
Textstelle I. Akt, S. 11 Z 18 - S. 22 Z 4
-
Fassen Sie
den Inhalt des Gesprächs unter Berücksichtigung seiner
inhaltlichen Gliederung zusammen.
-
Arbeiten Sie
heraus, welche Charaktereigenschaften der beiden Frauen darin
sichtbar werden.
-
Zeigen Sie,
worin die dramaturgische Funktion des Gesprächs in der
analytischen Dramenstruktur besteht.
Thema 2:
Nora im Gespräch mit Dr. Rank
Textstelle II. Akt, S. 51 Z 11 - S. 57 Z 25
-
Ordnen Sie
das Gespräch in den Verlauf der Dramenhandlung ein.
-
Fassen Sie
den Inhalt des Gesprächs unter Berücksichtigung seiner
inhaltlichen Gliederung zusammen.
-
Zeigen Sie,
mit welchen Erwartungen Nora zunächst das Gespräch führt und wie
sie gegenüber Dr. Rank vorgeht, um ihr Ziel zu erreichen.
-
Untersuchen
Sie, wie sich der unerwartete Gesprächsverlauf auf Noras Absichten
und ihre Erwartungen für die nächste Zukunft auswirkt.
-
Stellen Sie
dar und beurteilen Sie: Inwiefern passt Noras Verhalten zu dem bis
dahin entstandenen Charakterbild von ihr und inwiefern passt es
nicht?
Thema 3:
Nora im Gespräch mit Christine Linde
Textstelle II. Akt, S. 61 Z. 33 - S.63 Z 29
-
Ordnen Sie
das Gespräch in den Verlauf der Dramenhandlung ein.
-
Fassen Sie
den Inhalt und Verlauf des Gesprächs in knappen Worten zusammen.
-
Erläutern
Sie, auch über die Textstelle hinausgehend, was Nora von Christine
Linde erwartet.
-
Zeigen
Sie auf, was Nora unter dem „Wunderbaren“ versteht und in welcher
Beziehung es zu dem von ihr erwähnten "Entsetzlichen“ steht.
-
Welche
Bedeutung besitzt das "Wunderbare“ für den weiteren Verlauf der
Dramenhandlung?
-
Was bedeutet
in diesem Zusammenhang die Verwendung des Superlativs "das
Wunderbarste“ am Ende des Dramas?
Thema 4:
Christine Linde im Gespräch mit Krogstad
Textstelle III. Akt, S. 68 - S. 72 Z 37
-
Ordnen Sie
das Gespräch in den Verlauf der Dramenhandlung ein.
-
Fassen Sie
den Inhalt und Verlauf des Gesprächs in knappen Worten zusammen.
-
Zeigen Sie,
auch über diese Textstelle hinausgehend, welche Motive Krogstad
und Frau Linde für ihre erneuerte Beziehung haben.
-
Vergleichen
Sie das von ihnen repräsentierte Ehe-Modell mit dem von Helmer und
Nora.
Thema 5:
Nora im Gespräch mit Helmer
Textstelle III. Akt, S. 90 Z 10 - S. 92 Z 21
-
Ordnen Sie
den Gesprächsausschnitt in den Gesamtzusammenhang des Dramas ein.
-
Charakterisieren Sie, auch über die Textstelle hinausgehend,
Helmer und Nora.
-
Beurteilen
Sie die Verhaltensweisen der beiden.
Textproduktive
Interpretation
Thema 6
Im Anschluss an das Gespräch mit Dr. Rank im II. Akt (S.51-57)
verfasst Nora einen ausführlichen Eintrag in ihr Tagebuch, indem sie
unter Bezugnahme auf den Verlauf dieses Gesprächs ihre Lage
überdenkt und sich angesichts der bis dahin eingetretenen
Entwicklung überlegt, welche Handlungsalternativen ihr bleiben.
Thema 7
Nora schreibt sechs Monate nach der Trennung von Helmer und ihrer
Familie einen Brief an Christine Linde, in dem sie sich aus der
Distanz ihr Handeln, das zur Trennung von Helmer und ihrer Familie
geführt hat, erneut in Erinnerung ruft und es beurteilt. Zugleich
gibt sie Einblick in ihre Entwicklung seitdem und ihre Pläne für die
Zukunft.
Literarische Erörterung
Thema 8
Nora - ein Drama der Frauenemanzipation?
- Zeigen Sie, inwiefern das Drama dieses Thema gestaltet.
- Kann das Drama auch heute noch eine emanzipatorische Funktion
haben?
Gert Egle. zuletzt bearbeitet am:
04.03.2024