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Andreas Gryphius: Es ist alles eitel

Antithetische Struktur und Aussage


Die Aussage des Gedichts  »Es ist alles eitel« von Andreas Gryphius lässt sich über die antithetischen Strukturen des Textes erkennen:
 

 

  These Antithese
1 baut
  • Aufbau

  • Kulturlandschaft (Stadt)

reißt ein
  • Zerstörung

  • Naturlandschaft

Vergänglichkeit aller Dinge, die von Menschen geschaffen werden

2 blüht
  • Blüte, blühende Natur

pocht, trotzt

  • Leben, Vitalität

ewig

  • Immerwährendes

glück

  • Wohlstand

  • Gesundheit

zertreten
  • Vernichtung, Verfall

asch und bein

  • Tod, Verwesung

nicht ist ewig

  • Irdisch-Vergängliches

beschwerden

  • Armut

  • Krankheit

Vergänglichkeit allen Lebens
3 Vergänglichkeit aller Werte des Menschen im Spiel der Zeit
4 Vergänglichkeit ohne Blick bzw. Zugang zu den ewigen, unvergänglichen Werten des Jenseits nicht überwindbar


Vergänglichkeit = Vanitas-Motiv

  • Tod ist allgegenwärtig

  • Freuden des Lebens haben keinen Bestand

  • Alles Streben nach Glück, Macht, Erfolg, Reichtum, Liebe und Lust ist sinnlos.

  

  
Baustein 1 ] [ Baustein 2 ] Baustein 3 ]
          

          CC-Lizenz
 

 

Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de