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Der Kuss

Klaus Verch (1973)


 

Zunächst muss der Bereich des Küssens für die Diskussion auf die partnerschaftliche Begegnung eingeschränkt werden. Es muss deutlich abgesetzt werden vom Kuss zwischen Eltern und Kind, dem Kuss zweier Freunde, dem Kuss als Abschieds- oder Begrüßungszeremoniell. dem Handkuss usw. Auch muss etwa ab Klasse 9 die Klassifizierung erfolgen:

  • Küssen der Wangen, Augenlider und anderer Körperteile

  • Küssen der Brüste

  • Küssen der Geschlechtsorgane (Fellatio, Cunnilingus)

  • Mundkuss (Lippenkuss)

Auch das Beißen, Lutschen und Saugen sollte mit einbezogen werden.
Hier empfiehlt es sich, zur vergleichenden Betrachtung, Erfahrungen der Anthropologie, Ethnologie und der tierischen Verhaltensforschung hinzuzunehmen.
Der Mundkuss, der im Folgenden behandelt werden soll, unterscheidet sich durch graduelle Wertungen:

  • Der leichte, flüchtige Lippenkuss,

  • der intensive Mundkuss

  • der intensive Mundkuss mit Einführen der Zunge und gegenseitiges Zungenberühren

(aus: Verch, Klaus: Geschlechtliche Partnerschaft. in: Sexualerziehung. Handreichungen für Lehrer, hg. v. der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Stuttgart 1974)
          

 
   
   Arbeitsanregungen:

Der Text über das Küssen ist eine Anregung für Lehrer im Sexualkundeunterricht.

  1. Welche Absichten stehen hinter diesen Anregungen?
  2. Wie beurteilen Sie eine derartige Herangehensweise?

   

 
  
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