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Friedrich Dürrenmatt (1921-1990)

Das Menschen- und Weltbild Friedrich Dürrenmatts

Lösungsvorschlag

 

 
 

 

Text 1:

"Durch den Menschen wird alles paradox, verwandelt sich der Sinn in Widersinn, Gerechtigkeit in Ungerechtigkeit, Freiheit in Unfreiheit, weil der Mensch selber ein Paradoxon ist, eine irrationale Rationalität.“

(aus: Friedrich Dürrenmatt, Die Schweiz - ein Gefängnis. Rede auf Vaclav Havel, 22.11.1990)

Lösungsvorschlag

  • zentraler Begriff: das Paradoxe; für Dürrenmatt ist die Welt insgesamt gesehen chaotisch und stellt kein einheitliches Sinnganzes mehr dar (vgl. dazu christlichen Auffassungen bzw. Ideologien mit ihrem totalitären Anspruch)
  • Mensch sieht sich bestimmt und von der übrigen Natur abgegrenzt durch seinen Verstand, seine Rationalität, vermag diese aber keineswegs nur vernünftig rational einzusetzen (irrational).
  • Die Bemühungen und Strebungen menschlichen Daseins können den hochgesteckten Zielen des Menschseins nicht gerecht werden, zu widersprüchlich, zu abgehoben sind diese Werte.
  • Menschsein ist nicht allein auf den Verstand zu reduzieren.
 
         
   
   Arbeitsanregungen:
  1. Arbeiten Sie anhand des vorstehenden Zitates die wesentlichen Bestandteile des Welt- und Menschenbildes Friedrich Dürrenmatts heraus.

  2. Erläutern Sie dabei Begriffe und Gedanken Dürrenmatts mit eigenen Beispielen.

  3. Nehmen Sie zu den Auffassungen Dürrenmatts Stellung.
     

 
         
  Baustein 1 ] Baustein 2 ]  
       


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