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Der Uhr kommt in der ▪
Kurzgeschichte
▪ »Die
Küchenuhr«
von
▪
Wolfgang Borchert
eine besondere Bedeutung zu. Sie ist ein
Dingsymbol d. h. ein
bedeutungsvoller Gegenstand, der als Symbol über sich hinausweist und
einen allgemeinen Sinn oder Gedanken durchscheinen lässt, der über
seinen Charakter als Ding mit bestimmten (Gebrauchs-)Eigenschaften auf
einen höheren geistigen Zusammenhang verweist.
Nachfolgend sind Aussagen, die im Text über die Küchenuhr gemacht
werden, zusammengestellt.
"Sie hat weiter keinen Wert [... ] sie ist auch nicht so besonders
schön. Sie ist nur wie ein Teller, so mit weißem Lack. Aber die blauen
Zahlen sehen doch ganz hübsch aus [... ] Die Zeiger sind natürlich nur
aus Blech. Und nun gehen sie auch nicht mehr. Nein. Innerlich ist sie
kaputt, das steht fest. Aber sie sie sieht noch aus wie immer. Auch wenn
sie jetzt nicht mehr geht! [... ] Und er sagte leise: Und sie ist
übriggeblieben.
Sie haben wohl alles verloren?
Ja, ja, sagte er freudig, denken Sie, aber auch alles! Nur sie hier, sie
ist übrig [... ] Aber sie geht doch nicht mehr, sagte die Frau. Nein,
nein, das nicht. Kaputt ist sie, das weiß ich wohl. Aber sonst ist sie
dich ganz wie immer: weiß und blau. [... ]"