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Ilse Aichinger, Das Fenster-Theater

Erzähltechnische Mittel


Die wichtigsten erzähltechnischen Mittel, die Ilse Aichinger  in ihrer Kurzgeschichte »Das Fenster-Theater« verwendet, lassen sich in Form der nachfolgenden Übersicht darstellen.

 

 
Darbietungsformen:

Zeitgestaltung:

Raumgestaltung:

  • Handlungsraum: vorletzte Etage, in dem die alte Frau lebt, dient zur Motivierung ihrer Sensationslust ("Alles lag zu tief unten.")
  • Kontrastraum: Wohnung im vorletzten Stock (vom pulsierenden Leben entfernt) - Straße unten (das pulsierende Leben); Helligkeit in den Fenstern des alten Mannes und des kleinen Jungen (Lebenszugewandtheit, Öffnung des Privaten) und Dunkelheit  im Fenster der alten Frau (Lebensabgewandtheit, Abriegelung des Privaten) (insofern auch Tendenz zum Symbolraum)

Figurengestaltung:

  • Alte Frau ist eine statisch angelegte Figur, die keine Veränderung durchmacht (offener Schluss); als Figur wirkt sie geschlossen, weil ihre Charakterzüge, wenn auch nur andeutungsweise motiviert erscheinen (Ihre Sensationslust hat einen Grund: Isolation) fügt sich unzufrieden zwar, aber passiv in ihr Schicksal der sozialen Isolation
  • Alter Mann wendet sich bewusst dem Leben zu, kommuniziert, spielt

Erzählperspektive:

Textsorte:

Kurzgeschichte, da wichtige Textsortenmerkmale vorhanden wie:

  • kurzer, eigentlich belanglos erscheinender Ausschnitt aus dem Alltagsleben
  • unvermittelter Anfang
  • offener Schluss
      
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