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Der Konspekt stellt eine
Form der
Textwiedergabe
dar, die vor allem beim wissenschaftlichem Arbeiten vorausgesetzt
wird. Aber auch als schulische
Schreibform wird der Konspekt wieder zunehmend wichtig genommen.
Bei der Erfassung von Texten gewinnt er als meist handschriftliche
Vorarbeit für die
strukturierte Textwiedergabe,
Texterörterung,
Textanalyse und
Textinterpretation mehr und mehr Gewicht. Denn er soll wichtige
Aussagen (Textstellen) dem späteren Schreiben über einen Text schnell
verfügbar machen und damit die kritische Auseinandersetzung mit einem Text
bzw. den Gedankengängen seines Autors ermöglichen.
Der Begriff
Merkmale Die Textwiedergabe durch den Konspekt erfolgt als ein allgemeiner Inhaltsauszug, der das Thema, die Fragestellung, den Verlauf des Gedankenganges und zentrale Aussagen knapp und übersichtlich zusammenfasst. Konspekte werden vor allem von wissenschaftlichen Darstellungen angefertigt. Der allgemeine Inhaltsauszug des Konspekts wird häufig dem speziellen Inhaltsauszug eines Exzerpts gegenübergestellt. In der Praxis verlaufen die Trennlinien zwischen diesen beiden Formen der Textwiedergabe allerdings ziemlich ungenau. Zu den wichtigsten Merkmalen des Konspekts zählen:
Das so genannte freie Konspektieren, also die Anforderung, den Text - von Kernstellen und Definitionen einmal abgesehen - mit eigenen Worten wiederzugeben, erleichtert zugleich die Erfassung des Textes, die Verständigung darüber und den Vergleich mit anderen Darstellungen zum gleichen Thema. Konspekte im Team müssen hinsichtlich ihrer Form vorher klar abgesprochen werden. So kann beispielsweise vereinbart werden, dass die erstellten Konspekte frei von eigenen Überlegungen seines Verfassers sein sollen. Andernfalls muss festgelegt werden, wie die Paraphrasierung oder das Zitieren des Textes im Konspekt von den hinzugefügten Erläuterungen und Kommentaren optisch abgehoben werden kann (z. B. durch ein separates Blatt, das beim jeweiligen Bearbeiter verbleibt; durch Einfügung spezieller Spalten, durch eine bestimmte Farbwahl oder Schriftart). Form Hinsichtlich der (sprachlichen) Form eines Konspekts sollten folgende Aspekte Beachtung finden: Im Konspektkopf wird vermerkt
Zieht sich das Konspekt über mehrere Seiten hin, so empfiehlt sich eine Kurzfassung des Konspektkopfes (Autor, Titel) auf jeder Seite fortzuschreiben und die Seiten am oberen rechten Seitenrand durchzunummerieren. Am Ende wird hinter die laufende Nummer die Anzahl der Seiten, die das Gesamtkonspekt umfasst notiert (z. B. 5/8, was so viel bedeutet wie Seite 5 von insgesamt 8 Seiten). Der Parallelkonspekt Neben der vom Ausgangstext getrennten Form des Konspekts, der auf einem separaten Blatt abgefasst wird, gibt es daneben noch das so genannte Parallel-Konspekt. Bei dieser Form des Konspektierens wird der Ausgangstext mit Randbemerkungen versehen, die direkt neben - parallel zu - Aussagen des Ausgangstextes stehen. Dabei gelten im Übrigen die gleichen Regeln wie beim normalen Konspekt. Hinzu kommen folgende Vorteile:
Probleme
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