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Aber: einen Text? Streng genommen muss man wohl sagen: Man kann einen Text nicht erörtern, auch wenn der Begriff der Texterörterung dies nahe legt. Allenfalls lassen sich bestimmte Aussagen in einem Text erörtern. Grundsätzlich setzt man sich dabei mit den Antworten auseinander, die ein Autor mit Hilfe seines Textes auf eine einzelne oder mehrere Problemfragen gibt. (»Merkmale der Schreibform) Die schulische Schreibform, die hier Texterörterung genannt wird, trägt anderswo auch andere Namen. Man bezeichnet sie auch als textgebundene Erörterung oder Erörterung anhand eines Textes. Und doch bedeuten diese Bezeichnungen, für die es immer triftige Gründe gibt, das Gleiche: Texterörterung als kritische Auseinandersetzung mit einem Text Einen Text erörtern bedeutet zunächst einfach das Eintreten in eine kritische Auseinandersetzung mit einem Text. Im Allgemeinen handelt es sich dabei um einen Sachtext (pragmatischer Text, Gebrauchstext). Ein literarischer Text dagegen wird im Allgemeinen nicht erörtert, sondern interpretiert. Die Texterörterung ist eine demnach eine Schreibform, die auf eine
argumentative
Auseinandersetzung mit den Aussagen eines vorgegebenen Textes zielt.
Wenn man dies tut, nimmt man Stellung zu einem Text.
Stellung nehmen ist mehr als kritisieren Allzu oft wird die Stellungnahme verwechselt mit einer negativen Kritik eines Sachverhaltes. Dies muss aber keineswegs Inhalt und Ziel einer Stellungnahme sein. Denn Stellung nehmen kann man auf drei verschiedene Art und Weise, nämlich durch:
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