Ein immer wiederkehrendes Problem bei der
•
Texterörterung
im Allgemeinen, aber insbesondere beim
• Aufbau nach dem
Reißverschlussprinzip ist die klare Unterscheidung zwischen der
Textwiedergabe und der Erörterung und ihre Kenntlichmachung im Text.
Wenn beim Aufbau und der Niederschrift der Texterörterung nach dem
Reißverschlussprinzip verfahren wird, kann es leicht passieren, dass Textwiedergabe
und Texterörterung so ineinander fließen, dass sie für den
Leser nicht mehr zu trennen sind.
Der Leser muss aber immer wissen, ob
Klar muss also sein, ob es sich bei dem, was niedergeschrieben
wird,
-
um Inhalt (Fakten, Meinungen des Verfassers des Ausgangstextes bzw.
Meinungen von Personen, die im Ausgangstext erwähnt werden) oder
-
um die Meinung des Verfassers der Texterörterung zu den im Text
dargestellten Sachverhalten oder geäußerten Meinungen
handelt.
Hier muss man sich strikt an die verschiedenen Möglichkeiten der
Redewiedergabe
halten, die auch für die
strukturierte
Textwiedergabe gelten.
Gert Egle, zuletzt bearbeitet am:
30.12.2023