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Für die sprachliche Analyse kann man sich
bei der Textanalyse an den drei folgenden Leitfragen
orientieren:
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Wie hat der Autor Gedanken, Inhalte
und Absichten sprachlich umgesetzt?
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Was will der Text mit seinen
sprachlichen Mitteln erreichen?
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Welche Wirkung geht von der
sprachlichen Gestaltung aus?
Darüber hinaus helfen erweiterte Fragenkataloge für die
Analyse der
Wortwahl, des
Satzbaus
und der rhetorischen und stilistischen Mittel weiter.
Fragenkatalog zur Analyse der Wortwahl
Wenn im Rahmen der
sprachlichen Analyse bei
der Textanalyse die Wortwahl untersucht
wird, kann man sich neben der Orientierung an den
allgemeinen
Leitfragen zur sprachlichen Analyse um die Beantwortung der Fragen des folgenden erweiterten Fragenkatalogs
bemühen.
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Werden bestimmte
Wortarten
besonders häufig verwendet? Verwendet der Autor deutlich mehr
Verben,
Substantive oder Adjektive? Welche Absicht verfolgt er damit?
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Werden vom Autor bestimmte Begriffe in auffälliger Weise
umschrieben oder vermeidet er bestimmte Begriffe (Euphemismen/Tabuisierungen)?
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Enthält der Text Wörter und Ausdrücke, die in einem übertragenen
Sinn verstanden werden müssen (sprachliche
Bilder,
Metaphern,
Vergleiche)?
Welche Wirkung haben sie?
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Welche
Sprachschichten
lassen sich erkennen? Welche Wirkung geht von ihnen aus?
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Enthält der Text eine auffällige Fremdwörter oder
fachsprachliche Ausdrücke? Warum?
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Gibt es im Text Wörter und Wendungen, die mit anderen Vorstellungen
assoziiert
bzw.
konnotiert
werden können? Warum?
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Kommen
Schlagwörter,
Leerformeln
oder sonstige
Stereotype
vor? Wie wirken sie? Was wird mit ihnen beabsichtigt?
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Erhalten bestimmte Wörter eine besondere Bedeutung, wenn man den
Kontext
berücksichtigt (Bedeutungserweiterung, -verengung, -emotionale
Färbung)?
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Aus welcher Zeit stammen die verwendeten Wörter? Sind sie schon
veraltet (Archaismus)
oder neu gebildet (Neologismus)?
Welchen Zweck verfolgen sie?
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Lassen sich bestimmte Wörter einem bestimmten Bereich zuordnen
(z.B. Technik, Kunst, Sport)? Wie wirkt das?
Fragenkatalog zur Analyse des SatzbausWenn im Rahmen der
sprachlichen Analyse bei
der Textanalyse der Satzbau untersucht
wird, kann man sich neben der Orientierung an den
allgemeinen
Leitfragen zur sprachlichen Analyse um die Beantwortung der Fragen des
folgenden erweiterten Fragenkatalogs bemühen.
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Welche
Satzarten
werden im Text verwendet? Kommt eine Satzart besonders häufig oder in
auffälliger Weise vor?
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Welche Sprachhandlungen werden mit den verwendeten Satzarten
vollzogen?
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Welche Formen der
Satzverbindung
(Parataxe,
Hypotaxe)
sind zu erkennen? Dominiert eine davon? Den ganzen Text über oder nur
an einer bestimmten Textstelle?
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Werden die Sätze unverbunden (asyndetisch) aneinandergereiht oder
besteht eine enge Verknüpfung durch beiordnende (koordinierende) oder
unterordnende (subordinierende)
Konjunktionen oder
Pronominaladverbien?
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Werden im Text auffällig kurze oder lange Sätze verwendet?
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Lassen sich Zusammenhänge zwischen dem Satzbau und der
Aussageabsicht
erkennen?
Fragenkatalog zur Analyse
der rhetorischen u. stilistischen Mittel
Wenn es im Rahmen der
sprachlichen
Analyse bei der
Textanalyse
um die Untersuchung der rhetorischen und stilistischen Mittel geht,
kann man sich neben der Orientierung an den
allgemeinen
Leitfragen zur sprachlichen Analyse um die Beantwortung der Fragen des
folgenden erweiterten Fragenkatalogs bemühen.
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Gibt es Wörter oder Wendungen, die
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Werden vom Autor bestimmte Begriffe in auffälliger Weise
umschrieben oder vermeidet er bestimmte Begriffe (Euphemismen/Tabuisierungen)?
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Enthält der Text Wörter und Ausdrücke, die in einem übertragenen
Sinn verstanden werden müssen (sprachliche
Bilder,
Metaphern,
Vergleiche)?
Welche
Wirkung haben sie?
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Gibt es im Text Wörter und Wendungen, die mit anderen Vorstellungen
assoziiert
bzw.
konnotiert
werden können? Warum?
-
Kommen
Schlagwörter,
Leerformeln
oder sonstige
Stereotype
vor? Wie wirken sie? Was wird mit ihnen beabsichtigt?
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Erhalten bestimmte Wörter eine besondere Bedeutung, wenn man den
Kontext
berücksichtigt (Bedeutungserweiterung, -verengung, -emotionale
Färbung)?
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Sind Wörter/Wendungen schon
veraltet (Archaismus)
oder neu gebildet (Neologismus)?
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