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Einfache Modelle der Werbetextanalyse

AIDA-Analyse

 
 
  Die so genannte AIDA-Analyse erfreut sich in der Schule, aber auch in anderen Bereichen, noch immer großer Verbreitung. Auch bei der schulischen Werbetextanalyse ist es daher stets noch zu finden und verschiedene Schulbücher stützen ihre Ausführungen auf das AIDA-Modell der Werbewirkung.

Das AIDA-Modell wird im Allgemeinen wie folgt auf die Werbetextanalyse angewendet und ergibt damit eine vergleichsweise simple Vorstellung von der Werbewirkung einer Werbeanzeige.

Im Allgemeinen übernimmt ein Bild (nicht unbedingt eine Produktabbildung!), weil es bei der Rezeption zuerst wahrgenommen wird (vgl. Textteile und Rezeption), die Rolle eines Blickfangs (catch-visual) und erregt damit die Aufmerksamkeit des Betrachters (A). Die Headline soll, häufig auch im Zusammenspiel mit dem Bild das Interesse des Betrachters wecken (I). Wenn der Betrachter/Leser den Fließtext der Anzeige liest und er ggf. wichtige Informationen über das Produkt bzw. die Dienstleistung erhält, wird bei ihm ein Verlangen nach dem Produkt ausgelöst, das in einen Besitzwunsch mündet (D). Die Rezeption der Anzeige veranlasst den Leser schließlich z. B. dazu, etwas zu kaufen (A).

Die AIDA-Analyse stellt natürlich ein sehr verkürztes, ja verzerrtes Modell der Werbewirkung dar und lässt sich auch nicht ohne Weiteres auf alle Werbetexte anwenden. Am ehesten lässt es sich bei Werbeanzeigen anwenden, in denen keine Dominanz des Bildes vorliegt. Außerdem bezieht es Slogan und Logo, sowie den Nebentext überhaupt nicht oder nur unzureichend in die Analyse mit ein.

 
     
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