Gedächtnisprotokoll

Beispiel


Das Gedächtnisprotokoll über ein Gespräch mit einem handwerklichen Gutachter wegen eines Wasserschadens an der Decke einer Mietwohnung könnte folgendermaßen aussehen:
 

Gedächtnisprotokoll

über mein Gespräch mit Herrn Müller von der Fa. Steuber Installationstechnik als Gutachter der IHK

am: 15.8.2011

Beginn:  9.30 Uhr Ende:   10.00 Uhr

Ort: Anwesen Kurt-Lubert-Straße 13b, 88564 Kungelsberg

  • Mit Hr. Müller die entstandenen Wasserschäden an der Decke zwischen Erdgeschoss und 1. Obergeschoss in Augenschein genommen.

  • Hr. Müller stellte fest, dass die deutlichen Beschädigungen an der Decke (Wasserringe, Farbveränderungen und Abblättern von Farbe und Verputz) eindeutig auf Wasser zurückzuführen ist, das von der über dem Erdgeschoss liegenden Wohnung von Herrn und Frau Tulpenried in die Erdgeschosswohnung eingedrungen sein muss.

  • Ich verwies darauf, dass trotz meiner Aufforderung das Ehepaar Tulpenried meinem Wunsch nach Beseitigung des Schadens nicht nachgekommen ist. 

  • Hr. Müller erklärte, dass eine geeignete Fachfirma den Schaden, der sich auf ca. 3.500 DM belaufe,  binnen zweier Tage beseitigen könne. Allerdings müsse der Auftraggeber wegen der erforderlichen Rechnungsstellung eindeutig feststehen. 

  • Ich erklärte, dass ich ohne erneute Rücksprache mit dem Ehepaar Tulpenried diesen Auftrag nicht erteilen könne.

  • Hr. Müller sagte, u.U. käme ja auch der Hausbesitzer als Auftraggeber in Frage. In anderen Fällen sei  man in dieser Art und Weise vorgegangen.

  • Auf die Frage, wer die Kosten für das Gutachten übernehme, erklärte ich, dass dafür nur die Eheleute Tulpenried in Frage kommen könnten. Dies wurde von Herrn Müller abgelehnt, da er von mir zu dieser Ortsbesichtigung bestellt worden sei.

      
   
   ,

          CC-Lizenz
 

 

Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de