Die
hier vorgestellten Modelle für das • Erarbeiten und Gestalten von
Rollenbiografien
sind erprobte
Vorschläge. Dennoch passen sie nicht für alle Schreiberinnen und
Schreiber. Bestimmte ▪
Schreibstrategien und solche Arbeitsschrittmodelle sind also
auch ▪
nie Patentrezepte für das Erstellen von Texten.
Sich immer wieder Gedanken darüber
zu machen, wie man schreibt, kann dabei sehr hilfreich sein, um
das eigene Schreiben und die
eigenen Fähigkeiten möglichst korrekt einschätzen zu können (metakognitive
Kompetenz).
Wer eine
Rollenbiografie systematisch erarbeiten will, muss sich zunächst
einmal damit befassen, wie die Figur in dem ▪
dramatischen Text •
gestaltet
ist. Dabei muss man sich mit allem befassen, was eine Figur
darin •
charakterisiert. In welchem Umfang dies geschehen soll und ob
nur bestimmte Aspekte berücksichtigt werden soll, kann von der
jeweiligen •
Schreibaufgabe genauer
vorgegeben werden. Selbstverständlich macht es auch einen
Unterschied, wie die Rollenbiografie am Ende gestaltet sein soll.
Als individuell abgefasster Text beim produktorientierten Schreiben
einer Rollenbiografie sieht dies naturgemäß anders aus als bei einer
szenisch präsentierten Rollenbiografie in Art einer
Selbstpräsentation der Figur im Spiel. Und auch die "verfietscherte"
Rollenbiografie als • multimediales Feature-Projekt
setzt hier in der Regel ihre eigenen Akzente.
Die systematische
Stoffsammlung für die Rollenbiografie einer Figur in einem
dramatischen Text besteht also darin die (besonderen) Eigenheiten
(Charaktereigenschaften) (•
343+
Charaktereigenschaften) der Figur anhand •
auktorialer und
•
figuraler
Techniken zur Figurencharakterisierung zusammenzutragen. Die Aspekte,
die hierbei eine Rolle spielen, sind dieselben, die auch bei der •
Literarische Charakteristik von Bedeutung sind.
Man kann dazu
Die
•
Tabellenmethode ist dabei schon Teil der
Stoffordnung, die bestimmte
Textstellen und ihre Informationen bestimmten übergeordneten
Kategorien zuordnet.
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