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Rollenbiografien erarbeiten und gestalten

Multimediales Feature

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Neben den traditionellen • Schreibaufgaben in üblichen Textmustern kann eine • Rollenbiografie im • handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht (HPU) auch als multimediales Projekt gestaltet werden, das unterschiedliche Texte wie z. B. Interview-Stücke, kurze Anekdoten, dramatisierte Kleinszenen, Kommentare, Selbsteinschätzungen, Bilder und Musik in Art eines kurzen multimedialen »Features arrangiert und das daraus entstehende kaleidoskopische Bild zur Selbstdarstellung der Figur nutzt.

Dieses "Verfietschern" der Rollenbiografie schließt dabei auch an wesentliche Aspekte des von Xaver Fiederle (1934-2008)(1984) erstmals in die Pädagogik eingebrachten und von Michael Wehner ab 1991 mit dem Schwerpunkt politischer Bildung weiterentwickelten • Lernfeature-Konzepts an, das wesentliche Elemente des • Medienfeatures für pädagogische Zielsetzungen adaptiert.

Wehner (1996, S. 310) beschreibt die wesentlichen Elemente eines Lernfeatures in Anlehnung an das journalistische • Medienfeature als "eine kreative Medien- und Live-Kombination aus Musik, Show, Informationsteilen, Interviews, Reportage und O-Tönen, einem Mix aus Textelementen, Visualisierungen, Sprach- und Sprechanteilen, Konserveneinblendungen über Video, Cassette oder CD-Player, sowie pädagogischen Aufgabenstellungen, Aktivierungsphasen und Evaluationsmethoden wie dem Live- oder Optischen Protokoll."


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Die Vorstellung, die Erstellung einer Rollenbiografie zu verfietschern, zielt dabei, ähnlich wie seine • journalistischen Vorbilder, aber unter didaktischem Vorzeichen, auch darauf, "einen an sich undramatischen ("spröden") Stoff durch Effekte [zu] beleben." (Mast 1994, S. 195)

Die Erarbeitung einer Rollenbiografie kann dadurch in jedem Fall besonders motivierend sein und auf andere Weise als bei herkömmlichen • Schreibaufgaben die Identifikation fördern und dadurch die Einfühlung in Figuren ermöglichen. Zugleich kann es dazu anregen, eigene Erlebnisse, Fantasien, Gefühle und Vorstellungen für die Bewältigung der Aufgabe zu aktivieren.

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 29.01.2026

  
 

 
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