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Techniken der szenischen Interpretation

Überblick

 
 
Das Verfahren der szenischen Interpretation, von Ingo Scheller Mitte der siebziger und Anfang der achtziger Jahre entwickelt, ist entstanden in der Auseinandersetzung mit Stanislawski, Strasberg, Brecht, Moreno und anderen theater- und schreib

 

Im Kern bietet dieses Verfahren in der Auseinandersetzung mit einem Text die Gelegenheit, Vorstellungen, Projektionen und Bedeutungen zu vergegenständlichen und damit bewusst zu machen, so dass "auch vergessene oder abgewehrte, asoziale Erlebnisse, Phantasien und Wünsche (wieder)entdeckt und überdacht werden" können. ( Scheller 1999, S.320)

Dabei zielt die szenische Interpretation nicht auf die Aufführung oder gar eine gelungene Inszenierung, sondern will "durch die Handlungen und Haltungen der TeilnehmerInnen, die sich dabei eigene Haltungen bewusst machen können" zur Interpretation beitragen Denn, so fährt Scheller fort, im "szenischen Spiel können die TeilnehmerInnen bei der Gestaltung der vom Text vorgegebenen Rollen und Szenen eigene Haltungen entdecken, ausagieren, untersuchen und auch ein Stück weit verändern, ohne dass sie dafür direkt verantwortlich gemacht werden können. In diesem text- und handlungsorientierten Blick auf die szenische Darstellung unterscheidet sich die Interpretationsweise von anderen literaturdidaktischen Ansätzen." ( Scheller 1999, S.324) 

     
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