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FAQ: Problemerörterung

Wozu eigentlich die ganzen Arbeitsschritte?


Gewiss, so mancher schreibt am liebsten drauf los. Aber in den meisten Fällen ist dies nicht von Erfolg gekrönt. Denn viele kommen trotzdem, oder auch gerade deshalb (?!), mit der verfügbaren Zeit nicht aus. Und außerdem verfehlt man damit allzu leicht das Ziel.

Also
das mit den Arbeitsschritten hat schon seinen Grund. Wer sie genau durchführt, wird sehen, dass man so einen Aufsatz auch lernen kann, wenn man nicht der begnadetste Schreiber ist. 

Eine Problemerörterung will erarbeitet sein, das ist die wichtigste Botschaft, die es im Zusammenhang mit dieser Frage zu verstehen und umzusetzen gilt. Und genau da hapert es eben meistens. Da will man ganz schnell "etwas zusammenlabern", wie es so treffend heißt, und wundert sich dann, dass einem vom Lehrer am Ende "Gelaber" bescheinigt wird. Ein Problem, sei es auch auf den ersten Blick noch so seltsam oder "daneben", will ernst genommen werden. Und genau das ist auch verlangt.

Klar, es kommt darauf an, was man erreichen will. Wem ein "Ausreichend" reicht oder wer auch eine Note Fünf in einem Aufsatz verkraften kann, der kann tun, wie ihm beliebt. Andernfalls aber führt kein Weg vorbei an der sorgfältigen Durchführung der Arbeitsschritte einer Problemerörterung. Und das heißt eben eins nach dem andern:

Überspringen ist nicht! Es lohnt sich meistens nicht, einzelne Arbeitsschritte einfach auszulassen. Sie bauen aufeinander auf und die "Schlamperei" im einen setzt sich in den nachfolgenden Arbeitsschritten fort.

Erfolg garantiert! 

Die Problemerörterung kann man lernen, so viel steht fest. Aber Lernen gehört eben dazu. Vielleicht merkt man den Erfolg nicht schon bei der nächsten Arbeit, aber spätestens nach etwas Übung.

 

                             
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