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Dialektische Erörterung

Impulsthema


Die dialektische Erörterung kann auch in Form eines so genannten Impulsthemas gestellt sein. Dann handelt es sich um eine Aussage oder ein Zitat, dem keine weitere Arbeitsanweisung beigefügt worden ist. Als Zitatthema umfasst es dann begrifflich allerdings auch die Themen, zu denen eine Arbeitsanweisung für die dialektische Erörterung gehört.

Diese Form des dialektischen Erörterungstyps ist stets auf eine Entscheidungsfrage angelegt. Diese Entscheidungsfrage lautet in ihrer einfachsten Form: Stimmt das oder stimmt das nicht?

Von einem Impulsthema spricht man, wenn das Thema einzig und allein eine Aussage beinhaltet, ohne dass eine Arbeitsanweisung die Sicht auf den verlangten Erörterungstyp freigibt. 

Beispiele:

  • Fernsehen macht dumm.

  • Geld regiert die Welt.

  • "Ich will machen, was ich will, und die anderen sollen machen, was sie wollen."

In einem solchen Fall ist es ratsam, die Aussage als grundsätzlich strittig anzusehen und sie gegebenenfalls durch ihr sinnmäßiges Gegenteil in einen Pro-und-Contra-Zusammenhang mit abschließender Beurteilung zu stellen.

Im Fall der vorstehenden Impuls-Themen kann man dies durch die Formulierung einer Entscheidungsfrage erreichen, die schon in die Nähe der Themafrage führt. Damit ist man bei der Betrachtung und Erschließung des Themas schon einen ordentlichen Schritt weitergekommen:

  • Führt das Fernsehen zur Verdummung?

  • Werden die Geschicke der Welt hauptsächlich vom Geld und ihren Besitzern bestimmt?

  • Soll es stets möglich sein, das zu tun, was man will, solange man dem anderen die gleichen Rechte einräumt?

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 11.01.2017

   

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