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Themen zur Problemerörterung

Fernsehen

 
 
 
Allgemeine Themen zum Fernsehkonsum - Daily Soaps - Gewalt im Fernsehen - KindersendungenPay-TV - Reality-TV - TalkshowsCastingshows - Big Brother -
 

  

  Allgemeine Themen zum Fernsehkonsum
 
Gesichtspunkte für einen sinnvollen Gebrauch des Fernsehens.

 

 

Fernsehen oder Kino?

 
     
Pro und Contra Fernsehen

 

Nehmen Sie zu der von vielen Politikern und Pädagogen erhobenen Forderung, man solle offiziell einen fernsehfreien Tag einführen, kritisch Stellung.

 

Gerade heute gehen die Meinungen über das Medium Fernsehen weit auseinander. Welche Argumente bringen seine Befürworter, welche seine Gegner? - Nehmen Sie dazu kritisch Stellung!

 

Das Fernsehen stellt eine Bereicherung dar - durch das Fernsehen ist das Leben der Menschen eher ärmer geworden.

 

Kindern werden heute im Fernsehen viele Heldenfiguren angeboten.
  1. Zeigen Sie auf, welche verschiedenen Arten von Heldenfiguren es in den Medien gibt.

  2. Untersuchen Sie, welche Gründe es dafür gibt, dass sich Kinder diesen Figuren emotional sehr zuwenden.

  3. Stellen Sie dar, welche Chancen und Risiken diese Identifikation mit Fernsehfiguren für die kindliche Entwicklung birgt.

vgl. Vorlieben für Medienfiguren

     
  "Problematisch am Fernsehen ist nicht, dass es uns unterhaltsame Themen präsentiert, problematisch ist, dass es jedes Thema als Unterhaltung präsentiert." - Nehmen Sie zu dieser Äußerung des amerikanischen  Medienwissenschaftler und Medienkritikers Neil Postman (1931-2003) kritisch Stellung.  
     
  "Denken kommt auf dem Bildschirm nicht gut an. Es gibt dabei nicht viel zu sehen." - Erläutern Sie, was mit dieser Äußerung des amerikanischen  Medienwissenschaftler und Medienkritikers Neil Postman (1931-2003) gemeint ist und nehmen Sie kritisch Stellung.  
     
  "Weder setzt das Fernsehen die Schriftkultur fort, noch erweitert es sie. Es attackiert sie."  - Setzen Sie sich mit  dieser Äußerung des amerikanischen  Medienwissenschaftler und Medienkritikers Neil Postman (1931-2003) auseinander.  
     
 

 

 
   Daily Soaps
 
"Gute Zeiten, schlechte Zeiten", "Verbotene Liebe", "Unter uns", "Marienhof" und andere Daily Soaps sind aus dem Fernsehalltag vieler jugendlicher Zuschauer nicht mehr wegzudenken.
Worin sehen Sie die Ursachen für diesen Erfolg?
 
Kritiker betonen, die Daily Soaps vermittelten ein recht einseitiges, klischeehaftes und vor allem unrealistisches Bild davon, wie Frauen und Männer denken und fühlen, wie sie miteinander umgehen und wie sie die Schwierigkeiten, die das Leben im Allgemeinen und die Liebe im Besonderen so mit sich bringen, zu bewältigen versuchen.
Setzen Sie sich mit diesen Kritikpunkten auseinander.

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   Gewalt im Fernsehen
 
Gewaltdarstellungen gehören heute zum alltäglichen Programmangebot der Fernsehsender.
Nennen und erläutern Sie Beispiele für Sendungen, in denen Gewalt eine Rolle spielt.
Stellen Sie dar, welche Auswirkungen diese Gewaltdarstellungen auf den Einzelnen und die Gesellschaft haben können.

  

Wrestling, wie es in Deutschland von den Privatsendern angeboten wird, führte kurz nach seiner Einführung zum öffentlichen Protest empörter Eltern und Kinderschützer. 
Wie beurteilen Sie diese Debatte für und wider Wrestling im Fernsehen?

vgl. Wrestling - Argumente und Gegenargumente

 

     
   Kinderfernsehen
 
Zwei Drittel der drei- bis sechsjährigen Kinder sahen im Jahr 2000 die Teletubbies
"Seit die Teletubbies weltweit die Programme der Kleinen unterwandert haben, stehen die Großen vor einem Rätsel." (Titus Arnu in der Süddeutschen Zeitung)
  1. Wie erklären Sie sich den Siegeszug der Teletubbies bei den jüngsten Fernsehzuschauern?

  2. Worin sehen Sie Vorzüge und Gefahren bei dieser Sendung?

Vorlieben für Figuren: Teletubbies
Projekt: Was reizt eigentlich an den Teletubbies?

 
Acht- bis elfjährige Kinder sehen durchschnittlich 45.000 (!) Werbespots pro Jahr.
 

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   Pay-TV
 
"Durch Pay-TV erhält die Kultur - oder was man dafür halten mag - Menücharakter. Wir wählen von der menschlichen Speisekarte."
(Ingo Richter, Prof. für Verfassungsrecht in einem Vortrag über "Informationstechnologie und Gesellschaft", 1997).

Erläutern Sie die Aussage von Ingo Richter und setzen Sie sich damit auseinander.

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   Realitity-TV 
 
   Big Brother  
     
  "Ein Experiment wie mit Ratten" nannte der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, »Kurt Beck (geb. 1949, SPD), "Big Brother"  im Jahr 2000 und forderte auf die Ausstrahlung der Sendung zu zu verzichten.
Nehmen Sie zu dieser Position kritisch Stellung.
 

 

Wie erklären Sie sich die große Beliebtheit von Sendungen des so genannten Reality-TV wie Big Brother?
 
"Ich bin seit Jahren davon überzeugt, dass der »Musikantenstadl« einen Verstoß gegen die guten Sitten darstellt, deswegen fühle ich mich jedoch nicht gezwungen, bei jeder Gelegenheit eindringlich zu erläutern, warum ich mir diese Sendung nicht ansehe. Vor allem ist mir bewusst, dass ein Beschimpfen der Teilnehmer eines Formats auch eine Beleidigung seines Publikums darstellt. Wer die Containerinsassen als dumm, primitiv und uninteressant abkanzelt, hat damit vor allem die Zuschauer getroffen, die sich mit den Hausbewohnern identifizieren."
(Matthias Vogel, 21 Jahre, Student)
  • Zeigen Sie an Hand von Beispielen, wie sich das von Matthias Vogel angeprangerte Verhalten der Big Brother-Kritiker geäußert hat oder äußert.
  • Untersuchen Sie, welche Ursachen es dafür gibt.
  • Überlegen Sie, wie diese Situation zum Besseren verändert werden könnte.
 
"TV-Analysen haben ergeben: der Big Brother-Zuschauer ist im Durchschnitt ziemlich jung und überdurchschnittlich gebildet. Er gehört zur nachwachsenden Generation von Fernsehzuschauern, und das ist eine Generation, die sich nicht mehr mit dem aktuellen Fernsehangebot zufrieden gibt."
(Matthias Vogel, 21 Jahre, Student)
War Big Brother also auch ein Beitrag zur Medienkritik?
 
"Irgendetwas an Big Brother hat die Zeit im Nerv getroffen ..."
(Roger Willemsen, in "Die Zeit", 2000)
Wie erklärt sich das Phänomen Big Brother?

Bausteine

 
"Das ist wie früher auf dem Jahrmarkt, wo in den Schaubuden Schlangenmenschen, Pygmäen und Frauen mit Bärten ausgestellt wurden." (Fernsehproduzent Markus Peichl, der Reality-TV schon 1995  im Pay-TV-Sender Premiere nach Deutschland holte)
Nehmen Sie zu seiner Aussage über Big Brother kritisch Stellung.

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   Talkshows
 
Die täglichen Talkshows werden bei vielen Zuschauern immer beliebter.
     
   Castingshows
 
 

Was veranlasst die Fernsehsender zur Produktion von Casting-Shows und welche Chancen und Risiken sehen Sie dabei für die Teilnehmer?

 
     
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