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An die sprachlich-stilistische Gestaltung einer
Problemerörterung werden
bestimmte Anforderungen gestellt. Auch wenn diese mitunter umstritten
sind, liegt der Kern der Kontroverse weniger in der diesem Bereich als in
der ihr zugrunde liegenden Schreibhaltung, die Probleme und Sachverhalte
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eine sachlich "richtige" und angemessene darstellen soll
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ausgewogen und um Objektivität bemüht beurteilen soll
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frei von persönlichen Vorurteilen reflektieren soll
Das dabei die Gefühle, damit die affektiven Bedingungen des Denkens und
Urteilens ein gut Stück auf der Strecke bleiben, ist gewollt und hat in
der Problemerörterung Methode. Sie kommen in anderen erörternden
schulischen
Schreibformen, wie z. B. dem
kommentierenden Leserbrief
oder auch der einfachen
Stellungnahme eher zu ihrem
Recht.
Die sprachlich-stilistische Gestaltung einer Problemerörterung sollte
im Allgemeinen die folgenden Merkmale aufweisen.
Sprache und Stil sollen
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sachlich und nüchtern wirken
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eine bei der Darstellung der Sachverhalte distanzierte, nicht von
eigenen (Vor-)Urteilen durchzogene Haltung zum Problem bzw. Sachverhalt
ausdrücken
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die
argumentative Themenentfaltung
unterstützen
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dem Gegenstand der Darstellung bei der Wahl der Stilhöhe angemessen
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klar und verständlich
sein
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