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Teilweise kooperatives Schreiben

Clustering zur Stoffsammlung

 
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Clustering als Gruppentechnik im Rahmen eines teilweise bzw. schrittweise kooperativen Schreibprozesses

Die Methode Clustering, die sich bei einem individuellen produktorientierten Schreibprozess gut einsetzen lässt, kann auch in einem teilweise bzw. schrittweise kooperativen Schreibprozess zur Stoffsammlung bei der Problem- und Sacherörterung verwendet werden.

Man lässt dazu ein Blatt (am besten DIN A 3 oder größer) unter den 3 - 5 Gruppenmitgliedern solange zirkulieren, wie ihnen etwas einfällt (max. 10 min).

  • Es empfiehlt, sich die Schreibgruppe auf die kreative Arbeitsphase einzustimmen.

  • Schreiben Sie den Kernbegriff, von dem das Clustering ausgehen soll, in die Mitte des Blattes.

  • Fordern Sie die Teammitglieder auf, eine entspannte Stellung einzunehmen und für etwa 1 Minute die Augen zu schließen, um sich auf ihre Assoziationen zum Kernbegriff konzentrieren zu können. Weisen Sie ggf. darauf hin, dass es durchaus vorkommen kann, dass dies nicht so ohne Weiteres gelingt. (

  • Nachdem alle Beteiligten die Augen wieder geöffnet haben, reichen Sie das Blatt an Ihren rechten Nachbarn weiter.

  • Dieser notiert einen Einfall auf dem Papier, umrahmt ihn und verbindet ihn mit dem Kernbegriff. Dann gibt er das Papier an seinen rechten Nachbarn weiter. Es ist jedem Teilnehmer der Runde verboten, die Einfälle verbal oder nonverbal, d.h. körpersprachlich mit Mimik und Gestik zum Beispiel, zu kommentieren.

  • Der zweite Teilnehmer notiert einen weiteren Einfall in der gleichen Weise wie sein Vorgänger. Wenn sich sein Einfall aber irgendwie besser an den Einfall des Vorgängers anknüpfen lässt, verbindet er seinen eigenen Einfall nicht mit dem Kernbegriff in der Mitte, sondern nur mit dem seines Vorgängers. Dann reicht er das Ganze an seinen rechten Nachbarn weiter. Nicht jede Idee eines anderen lässt sich selbstverständlich zur Clusterbildung verwenden. Es macht also nichts, wenn eine Reihe von Elementen auch "freischwebend" bleiben.

  • Der dritte Teilnehmer verfährt wie oben ...

Gert Egle, zuletzt bearbeitet am: 17.11.2018

     
 

 
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