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Gliederungskonzeptionen

Begriffsmodell


Bei der  Arbeitsgliederung nach dem  Begriffsmodell werden die bei der Stoffordnung gefundenen Ober- und Unterbegriffe als Gliederungspunkte für die Arbeitsgliederung eingesetzt. Dies geschieht am besten mit der Stichworttechnik.
Wer dieses Verfahren anwendet, muss hinsichtlich seiner verwendeten Begriffe und ihrer Hierarchie (Über- und Unterordnung)  Klarheit besitzen. Aus diesem Grunde ist das Begriffsmodell meist auch ziemlich anspruchsvoll. Und: wenn die Ordnung des Stoffes hier nicht schon brauchbare Ergebnisse geliefert hat, lässt sich diese Form der Arbeitsgliederung meist nicht mehr sehr Erfolg versprechend einsetzen.
Das Begriffsmodell eignet sich besonders gut bei linearen Erörterungen, die z.B. mit der BUWA-Methode bei der Stoffsammlung oder der Begriffsreihenmethode bei der Stoffordnung angegangen worden sind. Der Vorgang  der gleichzeitigen Über- und Unterordnung wird bis zum ganz konkreten, also nicht mehr weiter unterteilten bzw. unterteilbaren Begriff fortgeführt.

Für die beiden nachfolgenden Gliederungsformen könnte dies wie folgt aussehen:

Buchstaben-Ziffern-System Dezimalklassifikationssystem
I. Oberbegriff
   1. Unterpunkt
       a) Einzelaspekt
           aa) Beispiel 1
           ab) Beispiel 2
       b) Einzelaspekt
       ....
   2. Unterpunkt
   ...
II. Oberbegriff
1 Oberbegriff 1
1.1 Unterpunkt 1
1.1.1 Einzelaspekt 1
1.1.1.1 Beispiel 1
1.1.1.2 Beispiel 2
1.1.2 Einzelaspekt 2
... ...
1.2 Unterpunkt 2
... ...
2 Oberbegriff 2

  

   

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Creative Commons Lizenzvertrag Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International License (CC-BY-SA) Dies gilt für alle Inhalte, sofern sie nicht von externen Quellen eingebunden werden oder anderweitig gekennzeichnet sind. Autor: Gert Egle/www.teachsam.de