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Formen der Arbeitsgliederung

Überblick


Die Arbeitsgliederung bei der Problemerörterung kann auf zwei verschiedene Arten gestaltet werden. 

Beide Systeme können auf ihre Weise dem Verfasser den Überblick und dem Leser Orientierung und Einblick in die Gedankenbewegung zu geben.

Für welche der beiden Gliederungsformen man sich entscheidet, ist nicht nur eine Frage der Vorlieben. Wer seine Gliederung bis ins kleinste Detail entwickeln will, ist natürlich mit dem Dezimalklassifikationssystem am besten bedient. Denn dieses kann im Prinzip unendlich erweitert werden.

Eines gilt aber für beide Formen der Gliederung:

Wer "a)" sagt, muss auch "b)" sagen. 

Dies bedeutet, dass eben jeder Punkt einer Untergliederung eine weitere Entsprechung, also einen weiteren auf der gleichen Ebene liegenden Punkt benötigt. Ist dies nicht möglich, weil einem z.B. nur ein einzelner Untergliederungspunkt oder ein Einzelbeispiel einfällt, dann sollte man eben auf eine Untergliederung verzichten.
Also Gliederungen der nachfolgenden Art sollten vermieden werden:

...

B. Hauptteil

    I. Oberbegriff 1
       1. Unterpunkt 1
       2. Unterpunkt 2
           a) Einzelaspekt 1
       3. Unterpunkt 3
  II. Oberbegriff 2
       1. Unterpunkt 1
  III. Oberbegriff 3
...

...

B. Hauptteil

    I. These 1
       1. Argument 1
           a) Beweis
               aa) Beispiel 1
       2. Argument 2
    II. These 2
    ....

   

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